Mit einer 1:7-Heimniederlage am Dienstag verabschieden sich die RSV-Damen aus dem diesjährigen Pokal. Obwohl das Ergebnis der Kreisligapartie vom vergangenen Freitag identisch war, hatten die Rotenburgerinnen am Dienstagabend weniger zu lachen– vor dem Wochenende spielte man auswärts.

Gegen den Ligakonkurrenten der SG Nartum/Horstedt galten die Rotenburgerinnen aufgrund der aktuellen Tabellensituation als Außenseiter. Die Gäste belegen derzeit den 2. Tabellenplatz, der RSV liegt weit dahinter. Wie auch der Profifussball immer wieder bestätigt, hat der Pokal seine eigenen Regeln. Und so dominierte der RSV den ersten Abschnitt der Partie. Zwar handelte es sich weitestgehend um Mittelfeldgeplänkel, an Torchancen für den Favoriten war so allerdings nicht zu denken. Stattdessen gelang dem Gastgeber nach circa 30 Minuten die Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff glich Horstedt aus.

Am Dienstag spielte unsere U 11 statt des gewohnten Trainings ein Freundschaftsspiel gegen die U 11 des FC Verden 04. Bis auf einige krankheitsbedingte Absagen hatten wir 12 Jungs zusammen, die natürlich alle zum Einsatz kamen und eine engagierte Leistung zeigten.In der ersten Hälfte waren wir optisch überlegen, scheiterten aber entweder durch eigene Unkonzentriertheit oder am sehr guten Gästekeeper. So gingen wir durch einen Strafstoß, sicher durch Morten verwandelt, mit 1:0 in die Pause.

Vor dem Spiel hatte Gerd Böse, Geschäftsführer der Spedition Oetjen, eine tolle Botschaft für die A-Junioren des Rotenburger SV. Böse spendierte der Mannschaft einen Satz erstklassiger Trikots. Kapitän Ogün Heper bedankte sich im Namen der gesamten Mannschaft für die Unterstützung.

Sportlich kommt die U18 des RSV jedoch nur langsam auf die Füße. Auf Grund von Verletzungen (Janis Schwarzkopf, Alexander Walker), anderer Verpflichtungen (Lasse Struss, Tim Schliefelner, Lennard Bröde) und einer Sperre von Volkan Özdemir musste das Team bis zur 50 Minute sogar in Unterzahl spielen. Zu diesem Zeitpunkt kam Maxi Schuppe ins Spiel, der zuvor seinen Zug verpasst hatte.

Trainer Cord Ohlmann stellte sein Team sodann auf eine Abwehrschlacht ein und hatte gute Arbeit geleistet. „Wir waren defensiv eingestellt und haben das auch sehr gut gemacht. Leider sind wir nach eigenen Offensivaktionen bei Kontern sehr anfällig gewesen und so führte eine eigene Ecke in der 24. Minute zum 0:1“, ärgert sich Ohlmann verhalten.

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