Nach viert Wochen Spielpause und lediglich einem kurzen Blitzturnier am Gründonnerstag startet die U16 des Rotenburger SV fulminant in den Rest der Bezirksliga-Qualifikation. Gleich mit 9:0 (2:0) Toren wurde das Team der JSG Vissel 90 am gestrigen Mittwoch besiegt.

Zu Beginn des Spiels hatte der RSV mehr Ballbesitz, jedoch wenig zwingende Torszenen. Die erste Großchance bot sich dann nach einem Missverständnis in der Abwehr auch den Gästen. Keeper Lennard Schindowski reagiert jedoch und konnte den Ball im letzten Moment zur Ecke klären (18.). Ein Kopfball im Zuge der sich anschließenden Ecke war dann jedoch auch die letzte gefährliche Offensivaktion bis zum Spielende.

Robert Posilek war es dann, der den Bann für sein Team brach. Ein abgefälschter Torschuss bedeutet die 1:0-Führung für die Gastgeber (22.). Nur wenig später erhöhte Domenic Wahlers (Archivfoto) auf 2:0 (25.). Der RSV spielte nun ballsicher und feldüberlegen, brachte aber keine hoffnungsvollen Torabschlüsse zu Stande. So wurden beim Stande von 2:0 die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit kam nach längerer Verletzungspause erstmals wieder Kapitän Thomas Hahn zum Einsatz. Der RSV agierte nun zielstrebiger und kam langsam ins Rollen. Vissel ging die Puste aus und musste kurz vor Schluss auch noch seinen Kapitän verletzungsbedingt auswechseln. trafen in der zweiten Halbzeit noch Wahlers, Felix Metze und Fritjof Hess (je 2x) sowie Justin  Perschon zum verdienten Sieg.

Das Trainer-Team um Sascha Krabiell, Ferdi Aslan, Thomas Hess und Henri Ohlmann war mit der Vorstellung letztlich zufrieden, wenngleich der Sie insgesamt ein wenig hoch ausgefallen ist. "Mit Blick auf die wegweisende Partie am Freitag gegen Soltau wäre es mir lieber gewesen, die Jungs hätten zum Schluss cleverer gespielt und Kräfte gespart", resümierte Ohlmann mit Blick auf die nächste Partie am Freitag um 18:30 Uhr erneut in Rotenburg.

Der Gründungsvorsitzende de Jugendfördervereins Rotenburg, an dem auch der Rotenburger SV maßgeblich beteiligt ist, hat heute in der Kreiszeitung ein ausführliches Interview gegeben.

Es ist vollbracht! Nach einem halben Jahr Vorlaufzeit haben am gestrigen Mittwochabend 20 Gründungsmitglieder die Satzung des neuen Jugendfördervereins unterschrieben, darunter ein Vielzahl von Vertretern der Stammvereine Rotenburger SV und Fortuna Rotenburg. Unter den Gründungsmitgliedern sind neben dem RSV-Vorstandsmitglied Joschka Kleber, der den urlaubsbedingt abwesenden Henri Ohlmann vertrat und dem Fortuna-Vorsitzenden Harald Meyer auch RSV-Mitglied und DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel sowie der ARS-Vorsitzende Rolf Ludwig. Letztere richteten neben Bürgermeister Detlef Eichinger auch ein Grusswort an die Versammlung.

Insbesondere Reinhard Grindel betonte dabei, dass der gewählte Ansatz einer Kombination aus Leistungsbereich und Breitensportbereich in dem JFV Rotenburg die von ihm gewünschte Förderung aller Kinder auf breiter Ebene zulasse. In der nachfolgenden Mitgliederversammlung wurde der Vorstand gewählt. Den geschäftsführenden Vorstand (Foto, von rechts nach links) bilden

Ralf Hastedt, 1. Vorsitzender
Michael Helwig, 2. Vorsitzender
Wolfgang Surek, Kassenwart

Der Gesamtvorstand wird komplettiert durch:

Thomas Hess, Leiter Sportkoordination und –Organisation
Peter Meyer, Leiter Leistungssport
Stefan Wilk, Leiter Breitensport
Thomas Nuxoll, Leiter Pädagogik und Soziales
Paul Metternich, Leiter Marketing
je ein Vertreter der Stammvereine
ein Vertreter Elternbeirat
ein Vertreter Jugendbeirat

Die Mitgliederversammlung erteilte erwartungsgemäß die Zustimmung für den Abschluss der notwendigen Verträge mit den Stammvereinen, die Eintragung ins Vereinsregister und die Freigabe der Beitragsordnung.

Ziel des neuen Jugendfördervereins ist die Pflege, Förderung und Ausübung des Fußballsports mit besonderem Blick auf die Betreuung und Förderung der Kinder und Jugendlichen. Dabei wird den Jugendlichen Jungen und Mädchen eine motivations- und talentgerechte Forderung und Förderung in den Sparten Leistungssport und Breitensport geboten.

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