Es ist vollbracht! Nach einem halben Jahr Vorlaufzeit haben am gestrigen Mittwochabend 20 Gründungsmitglieder die Satzung des neuen Jugendfördervereins unterschrieben, darunter ein Vielzahl von Vertretern der Stammvereine Rotenburger SV und Fortuna Rotenburg. Unter den Gründungsmitgliedern sind neben dem RSV-Vorstandsmitglied Joschka Kleber, der den urlaubsbedingt abwesenden Henri Ohlmann vertrat und dem Fortuna-Vorsitzenden Harald Meyer auch RSV-Mitglied und DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel sowie der ARS-Vorsitzende Rolf Ludwig. Letztere richteten neben Bürgermeister Detlef Eichinger auch ein Grusswort an die Versammlung.

Insbesondere Reinhard Grindel betonte dabei, dass der gewählte Ansatz einer Kombination aus Leistungsbereich und Breitensportbereich in dem JFV Rotenburg die von ihm gewünschte Förderung aller Kinder auf breiter Ebene zulasse. In der nachfolgenden Mitgliederversammlung wurde der Vorstand gewählt. Den geschäftsführenden Vorstand (Foto, von rechts nach links) bilden

Ralf Hastedt, 1. Vorsitzender
Michael Helwig, 2. Vorsitzender
Wolfgang Surek, Kassenwart

Der Gesamtvorstand wird komplettiert durch:

Thomas Hess, Leiter Sportkoordination und –Organisation
Peter Meyer, Leiter Leistungssport
Stefan Wilk, Leiter Breitensport
Thomas Nuxoll, Leiter Pädagogik und Soziales
Paul Metternich, Leiter Marketing
je ein Vertreter der Stammvereine
ein Vertreter Elternbeirat
ein Vertreter Jugendbeirat

Die Mitgliederversammlung erteilte erwartungsgemäß die Zustimmung für den Abschluss der notwendigen Verträge mit den Stammvereinen, die Eintragung ins Vereinsregister und die Freigabe der Beitragsordnung.

Ziel des neuen Jugendfördervereins ist die Pflege, Förderung und Ausübung des Fußballsports mit besonderem Blick auf die Betreuung und Förderung der Kinder und Jugendlichen. Dabei wird den Jugendlichen Jungen und Mädchen eine motivations- und talentgerechte Forderung und Förderung in den Sparten Leistungssport und Breitensport geboten.


Foto: Heinz G. Gehnke; Der FC St. Pauli kann kommen. Sponsoren wie Verantwortliche vom RSV freuen sich zusammen mit Paul Metternich und dem Bürgermeister auf das Spiel des Jahres

 

FC St. Pauli kommt nach Rotenburg

Nun hat er es doch wieder geschafft. Der FC St. Pauli kommt in Bestbesetzung nach Rotenburg um in Freundschaft gegen die Jungs von Rotenburger SV zu kicken. Paul Metternich, fußballverrückter Rotenburger, hatte auch in dieser Angelegenheit wieder seine Finger im Spiel und konnte heute verkünden, dass der Kartenvorverkauf bereits begonnen hat. Sieben Euro kostet eine Karte für Kinder und Jugendliche, zehn im Vorverkauf für Erwachsene. Wenn sich am 6. Juli um 16 Uhr im Ahe-Stadion alles um die Lederkugel dreht, sollen 2500 Fans dabei zuschauen. Das zumindest erhofft sich Paul Metternich von diesem Ereignis.

Möglich gemacht wurde das Spiel auch durch Sponsoren wie die Sparkasse oder die Stadtwerke aus Rotenburg. Selbst die Stadt hilft tatkräftig mit und so steht dem Fußballhit des Jahres kaum noch etwas entgegen. Karten sind zu haben im InfoBüro der Stadt Rotenburg, bei den Stadtwerken, im Autohaus Bassen und im Internetshop der Sparkasse Rotenburg-Bremervörde. An der Tageskasse kosten die Tickets dann zwei Euro mehr. Es lohnt sich also, sich schon rechtzeitig mit Karten einzudecken.

 

 

Dass der Rotenburger SV mitspielt, sich nicht nur auf die Defensive konzentriert und stattdessen mit einem dreiköpfigen Angriff auftritt, hat die SG Anderlingen/Byhusen II wohl nicht gedacht. Dies lassen zumindest einige Reaktionen aus den eigenen Reihen erschließen, als der Rotenburger SV in der 88. Spielminute mit 2:1 vorne lag. Zudem hatte die gastgebende Spielgemeinschaft geführt. Das frühe Tor fiel bereits in der 8. Minute nach einer Unachtsamkeit beim Einwurf. Danach wurde die restliche Halbzeit „nur auf der Hälfte der Anderlinger gespielt" gespielt, wie Rotenburgs Trainer Hursit Pak befand. Aus diesem Übergewicht ergab sich der Ausgleich. Sandra Schecker kam aus der Distanz zum Abschluss und platzierte den Ball im Kasten. Zur Halbzeit stand es 1:1.

Nach der Pause bauten die Rotenburgerinnen zunächst Druck auf. Angriffe konnten, anders als im ersten Spielabschnitt, vermehrt abgeschlossen werden. Aus dem Gewühl heraus zog Joanne Oehlers das Leder aus einigen Metern auf die rechte Ecke. Die Torhüterin ließ den Ball durchrutschen – Führung für den Rotenburger SV. Diese hielt bis zum Ende der regulären Spielzeit. Ein Freistoß in der 94. Minute bescherrte den Ausgleich und somit die Punkteteilung.

Das nächste Spiel der Damenmannschaft findet nach Ostern, am 26. April statt.

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