2:2 gegen den Tabellenletzten aus Visselhövede. Dieser Punktverlust war unnötig und ist ärgerlich aus Sicht der U16. Konnte das Team von Trainer Henri Ohlmann das Hinspiel in Rotenburg vor drei Wochen doch noch mit 9:0 Toren für sich entscheiden.

Die Jung-Löwen fingen stark an, setzten den Gegner früh unter Druck und trafen bereits nach vier Minuten zum 1:0 durch Domenic Wahlers. Weitere Chancen folgten. Eine Stockfehler im Angriff nutzten Visselhövede für einen weiten Befreiungsschlag und zwei Stürmer hetzten dem Ball hinterher. Die Innenverteidigung spielte mit, ging einen Schritt vor und stellte beide Angreifer deutlich ins Abseits. Doch der Schiedsrichter sah es anders und ließ die Szene weiterlaufen. Vissel konnte zum 1:1-Ausgleich einschieben. "Was soll ich meinen Verteidigern sagen", fragt Coach Henri Ohlmann, "sie haben alles richtig gemacht. Die Gegner standen fast 2 Meter im Abseits, aber der SR lässt weiterlaufen." Diese Szene führte zu einem Bruch im RSV-Spiel. Plötzlich erschient Vissel wiederholt vorm RSV-Tor und wenig später, wieder nach einem langen Befreiungsschlag, traf Vissel gar zur 2:1-Führung.

Zwar bekam der RSV das Spiel im Anschluss wieder in den Griff, doch der Ball wollte nicht über die Linie. Mehr als ein Dutzend guter Torgelegenheiten konnten nicht genutzt werden. Lediglich der in der zweiten Halbzeit immer stärker werdende Jan Büchner traf noch zum 2:2-Ausgleich (65.). Den Punktgewinn hatte sich Vissel auf Grund der kämpferischen Leistung sogar ein wenig verdient und in der vorletzten Minute traf Vissel sogar noch die Latte. "Wir hatten zwar fast zwanzig 80%-tige Torchancen, aber es waren zu wenig 100%-tige dabei, um hier noch den dritten Treffer zu erzielen. Wir hätten noch zweit Tage spielen können. Es war heute keiner da, der den Erfolg hätte erzwingen können", und so erkannte Trainer Ohlmann das 2:2 als korrektes Ergebnis an.

 

 

Das war ein Big-Bigpoint der Elf von Joachim Kroll. Nach schwacher ersten Halbzeit und 0:2-Rückstand gewann das Team noch mit 3:2 beim TSV Bevern.

Malte Holsten (17.) und Lars Michaelis (39.) brachten die Gastgeber in der ersten Spielhälfte mit 2:0 in Führung. Vielleicht war es spielentscheidend, dass Kapitän Tobis Delventhal nach einem Lupfer von Waldemar Ott noch vor der Halbzeit den 1:2-Anschlusstreffer erzielen konnte. Während bei Bevern die Zweifel zurückkamen, keimte beim RSV die Hoffnung wieder auf. Erneut Delventhal war es, der mit einem direkt verwandelten Freistoß in den Winkel Mitte der zweiten Halbzeit die Führung der Gastgeber wettmachte. In der Folge hatte das Team von Trainer Joachim Kroll mehrfach die Gelegenheit das Spiel zu entscheiden, vergab diese aber ein um das andere Mal. Dann die Erlösung für die Elf von der Wümme: Nach einer wurde der Ball auf den zweiten Pfosten verlängert, wo der zuletzt verletzte Paul Gerzen goldrichtig stand und zum 3:2-Sieg einnetzten konnte.

Trainer Joachim schätzt den Sieg dann auch entsprechend ein: "Das waren wichtige Punkte. Jetzt müssen wir aber nachlegen und noch 1 bis 2 Punkte aus den letzten drei Spielen holen. Das sollte dann für den Klassenerhalt reichen."

Vor den letzten drei Spiel (Wallhöfen und dann in Ippensen und Ostereistedt) hat das RSV-TEam sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Die Konkurreten Bevern (Ostereistedt, Worpswede, Langwedel) und Visselhövede ( Riede, Dörverden, Sankt Jürgen) dürfen jedoch noch nicht abgeschrieben werden.

Platz Verein Tordiff. Punkte
9. Worpswede   +7 34
 10. Rhade/O.   -9 33
 11. Rotenburg   -10 33
12.  Heeslingen   -10 30
13. Visselhövede -14 27
14. Bevern -39 27
15. Penningbüttel -24 25
16. Sankt Jürgen -41 18

 

 

 

Es hat nicht sollen sein. Nach toller Anfangsphase und guten Chancen, nach einer Überzahl über weite Strecken der Partie und einem Kampf bis zum Umfallen mussten sich die Mannen um Kapitän Tim Ebersbach dem SSV Jeddeloh mit 0:1 geschlagen geben.

Das Spiel begann gut für den RSV: Tobis Kirschke hatte bereits in der ersten Minute die riesen Chance zum 1:0, konnte seine Chance aber nicht verwerten. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre ... Nach 15 Minute der RSV dann in Überzahl. Ein Jeddeloher Spieler musste nach einer Notbremse mit rot den Platz verlassen. Fortan war der RSV aktiv, aber leider nicht zwingend genug. Mit einem torlosen Unentschieden wurden die Seiten gewechselt. Nach ca. einer Stunde dann die spielentscheidende Szene. Kevin Klützke spitzelt im Strafraum seinem Gegenspieler grätschend fair den Ball weg, doch der an diesem Tag häufiger im Mittelpunkt stehende  Schiedsrichter Benjamin Schmidt entschied zur Überraschung aller auf Strafstoß. Malte Müller ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und brachte sein Team in Führung. Der RSV ackerte nun  und versuchte den Ausgleich zu erzwingen. Leider fehlte in der Spitze die Durchschlagskraft. Glück hatten die Gastgeber bei den nun  zunehmenden Jeddeloher Kontern. Mehrfach scheiterten die Gäste dabei an Torwart Lohmann. Nach zwei weiteren Platzverweisen (u.a. für Jan Fitschen) spielten am Ende 10 Rotenburger gegen 9 Jeddeloher. Pech noch einmal in der 94. Minute, als der Ball nach einer Flanke auf die Latte sprang und von dort aus zurück in Feld. Den Nachschuss konnte Jeddeloh erneut blocken.

Die Partie hatte großen Unerhaltungswert. Hierüber waren sich auch die Zuschauer einig. O-Ton eines Jeddeloher Schlachtenbummlers: "Das hier macht doch wenigstens Spaß. Nicht so wie in Osnabrück ...". 

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