2:3 – Rotenburgs Angreifer verschuldet Handelfmeter in der Nachspielzeit / „Kann man geben“
Gebrauchter Tag für Ferdi Yilmaz

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Den Pfiff vergisst Ferdi Yilmaz sicherlich nicht so schnell: Der Angreifer des Fußball-Oberligisten Rotenburger SV war gerade einmal neun Minuten auf dem Platz, als der Unparteiische Moritz Geweke (SV RW Wohldenberg) in der vierten Minute der Nachspielzeit auf Handspiel des 22-Jährigen im Strafraum entschied. Finn-Patrick Gierke ließ sich nicht lange bitten und traf oben rechts in den Winkel. Direkt nach dem perfekt getretenen Handelfmeter ertönte ein weiterer Pfiff – der Abpfiff. Mit gesenkten Köpfen mussten die Gastgeber trotz zweimaliger Führung eine bittere 2:3 (1:0)-Niederlage gegen die SV Drochtersen/Assel hinnehmen.


© Hoppe
Nur Augen für den Ball: Rotenburgs Dragan Muharemi (l., hier im Duell gegen Drochtersens Jannes Elfers) machte viel Druck nach vorne. Sein Führungstreffer reichte am Ende jedoch nicht aus.

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Gesundheit der Sportler im Fokus

Der Rotenburger SV (RSV) und das Reha‐Zentrum-Diako gGmbH des AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM ROTENBURG arbeiten zukünftig zum Wohle der aktiven Vereinsmitglieder eng zusammen. Dies vereinbarten jüngst Dr. Andrzej Tomaszewski, Ärztlicher Leiter des Reha-Zentrums-Diako, und der Vorsitzende des Rotenburger SV, Henri Ohlmann. „Oberliga‐ Fußball ist Leistungssport und leider bleiben die Spieler dabei auch bei bester Vorbereitung von Verletzungen nicht verschont“, weiß Ohlmann aus Erfahrungen zu berichten. Ziel der RSV-Verantwortlichen ist es, den ambitionierten Kickern von der Wümme eine bestmögliche sportmedizinische Betreuung zu ermöglichen. Aber nicht nur das Oberligateam soll von der Kooperation profitieren, sondern auch die anderen Mannschaften des RSV können auf die Expertise von Dr. Tomaszewski und sein Team aus Ärzten, Physiotherapeuten, Sportlehrern und Ergotherapeuten zurückgreifen, wenn schwerwiegende Sportverletzungen auftreten.
Dr. Tomaszewski unterstützt gerne die Fußballer des Rotenburger SV. „Wir werden dazu beitragen, dass die Spieler schnell wieder gesund werden und ihren Mannschaften zur Verfügung stehen. Fast genauso wichtig ist die richtige Vorbeugung. Diesbezüglich bieten wir dem RSV auch an, interessierte Trainer und Betreuer fachkundig zu beraten“, so der erfahrene Mediziner. Trainer Jan Fitschen freut dies - ist doch gerade seine Oberliga-Elf von Verletzungen gebeutelt.

Wer Interesse hat, sich über die Arbeit von Dr. Tomaszewski zu informieren, findet hier die richtigen Informationen:

http://www.diako-reha.de

Außerdem ist hier noch ein Link zu einem Interview mit Dr. Tomaszewski bei FAN--‐Television: http://www.youtube.com/watch?v=kVenkEx_cQM

Gegen eine überragende Mannschaft des Bade SC haben die Fussballerinnen des Rotenburger SV ihr jüngstes Heimspiel verloren. Der Tabellenführer, der bis dato 24 Punkte aus 9 Spielen auf dem Konto hatte, ging bereits in der 3 Spielminute in Führung. Auch drei weitere Tore konnte die Defensive des RSV nicht verhindern – Halbzeitstand: 0:4.

Mit einer veränderten Aufstellung starteten die Gastgeberinnen in den zweiten Spielabschnitt. Schon nach wenigen Minuten zeigte sich, dass die Umstellungen erfolgreich waren. Dem Rotenburger SV gelang es, Bälle länger zu halten und Angriffe nicht erst im eigenen Strafraum zu vereiteln. Der Bade SC bot den Zuschauern eine glanzvolle Leistung. Sie spielten Angriffe gekonnt heraus, behaupteten das Leder über mehrere Stationen und beeindruckten durch eine geschlossene Teamleistung und Fairplay. Nach 60. Minuten hatte der RSV in der zweiten Halbzeit das erste Mal das Nachsehen. Die Mannschaft brach ein und konnte den Ball nur in wenigen Situationen befreiend schlagen. Der noch immer hochkonzentrierte Gegner nutzte die schwindende Kraft und erhöhte bis zur 90. Minute auf 0:8.

Gegen einen starken Gegner, der die RSV-Damen schwindelig spielte und zu Recht auf dem 1. Tabellenplatz steht, war nichts zu holen. Positiv: Die Rotenburgerinnen gaben bis zum Ende ihrer Kräfte alles. Die nächste Partie des RSV findet am 29. November, um 17 Uhr, in der Ahe statt.

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