RSV-Reserve lässt Visselhövede keine Chance / „Bin super zufrieden“
3:0 – Delventhal macht im Derby den Deckel drauf


Rotenburg - Von Julian Diekmann. So gelöst haben die Zuschauer Dariusz Sztorc in den vergangenen Wochen und Monaten selten im Ahe-Stadion erlebt. „Ich bin super zufrieden“, erklärte der Trainer des Rotenburger SV II. Verständlich. Immerhin hat seine Mannschaft das Derby der Fußball-Bezirksliga gegen den VfL Visselhövede deutlich mit 3:0 (2:0) gewonnen. Dagegen war „Vissels“ Coach Morad Bounoua restlos bedient. „Die Einstellung hat mir bei meinem Team überhaupt nicht gefallen“, echauffierte er sich.

Visselhövedes Keeper Michel Brückner ist für seine Ausflüge bekannt – hier verliert er den Ball an den agilen Andrej Edel.

Kreiszeitung

Patrick Werna vom Rotenburger SV II erlebt eine abenteuerliche Partie
Siegtorschütze nach Platzverweis


Rotenburg - Von Vincent Wuttke. Beim 1:0-Auswärtssieg des Rotenburger SV II in der Fußball-Bezirksliga gegen den FSV Langwedel-Völkersen war Patrick Werna mit seinem Tor in der Nachspielzeit der gefeierte Mann. Doch zu diesem Tor wäre es um ein Haar gar nicht bekommen. Rotenburgs „Sechser“ sah in der 70. Minute eine Gelb-Rote Karte, die keine war. Er war vorher noch nicht mit Gelb verwarnt worden. Der Schiedsrichter nahm seine Entscheidung aber zurück. „So etwas habe ich auch noch nicht erlebt“, berichtet Werna.

Kreiszeitung

 

 

 

RSV weiß mit Überzahl im Derby nichts anzufangen und muss 1:1 noch als Punktgewinn verbuchen
„Wir haben oben nichts zu suchen“

Atilla Iscan (am Ball) wirkte bisweilen unglücklich als Stürmer, holte aber die Rote Karte heraus. Hier wird er von Daniel Moderau (l.) und Marcel Gaytan Manriquez angegriffen.

Ottersberg - Von Matthias Freese. Das Wümme-Derby enttäuschte alle – Spieler, Trainer und auch die knapp 150 Zuschauer. Eine Halbzeit lang musste der gastgebende TSV Ottersberg aufgrund einer Roten Karte gegen seinen Kapitän Andre Geisler in Unterzahl gegen den Rotenburger SV antreten – und war dem Dreier in der Fußball-Landesliga doch viel näher als der große Nachbar aus der Kreisstadt. „Wir hätten den Sieg verdient gehabt“, haderte Ottersbergs Coach Torsten Just.

 

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