RSV-Reserve unterliegt dank des Torwarts nur mit 0:8 gegen den HSV / 1 300 Zuschauer im Ahe-Stadion

Rotenburg - Von Vincent Wuttke, Matthias Freese und Guido Menker (Fotos). Hat Aaron Hunt in Rotenburg sein letztes Spiel für den Hamburger SV bestritten? Wenn das so war, dann hat der kurz vor einem Wechsel stehende und zur zweiten Halbzeit aufgebotene Mittelfeldakteur des Bundesliga-Dinos sich im Ahe-Stadion mit einem Erfolg verabschiedet. Mit 8:0 (6:0) siegte der HSV vor 1300 zahlenden Zuschauern gegen die in der Kreisliga spielende Reserve des Rotenburger SV, die sich vor allem auf Keeper Sebastian Lauridsen verlassen konnte. „Ohne ihn wäre es zweistellig geworden“, wusste auch Rotenburgs neuer Coach Christoph Drewes. 

Sein Schlussmann hatte gleich zehn Glanzparaden gezeigt. Besonders sehenswert war, wie er den Gewaltschuss von Walace noch aus dem Winkel holte (17.). HSV-Stürmer Sven Schipplock triebt Lauridsen nach dem Seitenwechsel fast zur Verzweiflung, als er gegen den nach einer Leihe von Darmstadt 98 zurückgekehrten Angreifer vier Mal in höchster Not zur Stelle war (57./63./65./73.). Nach dem Abpfiff war der Torwart ordentlich außer Puste. „Ich fühle mich so, als wäre ich 90 Minuten im Sturm unterwegs gewesen. Ich habe alles gegeben. So viel zutun bekomme ich wohl lange Zeit nicht mehr in einer Partie“, meinte der Mann des Spiels ziemlich heiser vom Dirigieren seiner Vorderleute. Verbale Unterstützung bekam er dabei vom Abwehrchef Oliver Dittmer, der als einer der wenigen Feldspieler 90 Minuten lang durchspielte. „Das war eine geile Sache. In der zweiten Halbzeit haben wir den Respekt abgelegt“, fand der Innenverteidiger. 

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