Vorsicht, Elfmetergefahr!

Rotenburg - Von Matthias Freese. Für Trainer Tim Ebersbach ist es ein „schönes Belohnungsspiel“. Kapitän Kevin Klützke ist es sogar „egal, wer herkommt“. Beim Tabellenzweiten Rotenburger SV versuchen sie vor dem ultimativen Spitzenspiel der Fußball-Landesliga jeglichen Druck abzuwehren wie eine gefährliche Flanke vor dem eigenen Kasten. „Klar haben die Jungs inzwischen den Anspruch, Platz drei bis sechs zu belegen. Aber wir haben doch keinen Druck“, betont Ebersbach vor dem Heimspiel gegen den Tabellenführer FC Hagen/Uthlede (Sonnabend, 14 Uhr). (Bild: Freese) 

Gegen Titelanwärter Hagen hat der RSV keinen der bisher vier Landesliga-Vergleiche gewonnen – zu Hause gab es stets ein 1:1. Mit einem Remis könnte Ebersbach auch jetzt gut leben. Ein Grund, um womöglich zur defensiven 4-4-2-Formation zurückzukehren und nicht wie in den vergangenen drei Halbzeiten drei Stürmer aufzubieten? Noch mauert der Coach.

Was aber auffällt: Beide Trainer sprechen im Vorfeld mit Hochachtung voneinander – und das nicht nur, weil sie im selben Unternehmen in Bremen arbeiten. Hagens Coach Carsten Werde sagt: „Wenn man vor dem RSV keinen Respekt hat, weiß ich es auch nicht. Tim hat es geschafft, eine taktisch sehr variable Mannschaft aufzubieten, die auch innerhalb eines Spiels die Systeme wechseln kann. Nach vorne ist der RSV variabel und nicht leicht ausrechenbar. Der Blick auf das Torverhältnis zeigt zudem die Defensivstärke des Teams. Es ist eine klare Struktur zu erkennen.“ 

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