Bald spielender Co-Trainer beim TV Hassendorf

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Es war keine einfache Entscheidung, die Mirko Peter treffen musste. Will er weiterhin leistungsorientierten Fußball beim Landesligisten Rotenburger SV spielen oder aber bei seinem Heimatverein TV Hassendorf (1. Kreisklasse Süd) langfristig etwas mit aufbauen? Nun hat er seinen Entschluss endgültig gefasst: „Ich werde spielender Co-Trainer beim TV Hassendorf. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung“, verrät der 27-Jährige. (Foto: Freese)

Schon früh wurde Peter von den Verantwortlichen seines Heimatclubs angesprochen, ob er sich in der kommenden Saison die Rolle als Coach neben Trainer Wilfried Vajen vorstellen könne. Einige Wochen des Grübelns vergingen. „Ich habe wirklich lange darüber nachgedacht“, so der 27-Jährige. Da der RSV aber erst vergangene Woche auf Peter wegen der neuen Spielzeit zugekommen ist und er während der Saison mit seinen Einsatzzeiten etwas unzufrieden war, reifte in ihm mehr und mehr der Prozess, zurück zu seinen Wurzeln zu gehen. „Nach dem letzten Saisonspiel habe ich Tim (Ebersbach, künftiger Coach des RSV, Anm. d. Red.) mitgeteilt, dass ich den Verein verlasse. Er meinte, dass er meine Gründe verstehen kann.“

Der Mittelfeldmann lebt mittlerweile wieder in Hassendorf und will sich im Juli beruflich verändern, daher lag ein Wechsel für ihn nahe. „Ich fange bei einem neuen Unternehmen an, sodass ich zeitlich mehr eingebunden bin. Der Beruf hat für mich Vorrang, da wäre der Aufwand beim RSV zu groß geworden. Da muss man ehrlich zu sich sein“, erklärt der Außendienstmitarbeiter

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