Ebersbach hat eine „24-Stunden-Hotline“

Uelzen - Von Matthias Freese. Tim Ebersbach ahnt bereits, was in den nächsten Wochen auf ihn zukommt: „Ich habe eine 24-Stunden-Telefonhotline“, meint der künftige Coach des Rotenburger SV, der als Spieler in den letzten zwei Partien aufgrund eines Bänderrisses nicht im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga helfen konnte. 

Längst hat für ihn die Suche nach Neuzugängen begonnen. Und die ersten beiden Verstärkungen stehen auch bereits fest: Vom Bremenliga-Absteiger TSV Melchiorshausen kommen die Zwillinge Lucas und Yannick Chwolka (20). „Das sind kleine und giftige Spieler, die im Probetraining und in den Gesprächen überzeugt haben“, berichtet der künftige sportliche Leiter Andre Schmitz.

Es werden nicht die letzten neuen Gesichter bleiben, denn wie es aussieht, muss der RSV einige Stützen ersetzen. Vor allem ein weiterer Stürmer und ein Innenverteidiger stehen auf der Wunschliste ganz oben. Kein Wunder: Mit Abwehrkraft Jannis Niestädt, Goalgetter David Airich und Ebersbach selbst stehen – Stand jetzt – drei der aktuell vier besten Torschützen nicht mehr zur Verfügung. Aus der Startelf der letzten beiden Partien haben bisher nur Henner Lohmann, Atilla Iscan, Toni Fahrner und Kevin Klützke ihre definitive Zusage gegeben.

Bei Tobias Kirschke und Andreas Kiel spricht Ebersbach von einer „Formsache“, im Falle von Alpha Fadiga spielt der künftige Studienort des Außenverteidigers die entscheidende Rolle. Mirko Peter liegt ebenso wie seinem zuletzt verletzten Zwillingsbruder Patrick ein Angebot vor. 

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