Der RSV ist mit einem Remis in Uelzen gerettet

Rotenburg - Von Matthias Freese. Eine Rekordkulisse im letzten Heimspiel der Saison, eine Landesliga-Partie auf gehobenem Niveau und ein Meister-Bezwinger, der seine Chancen auf den Klassenerhalt deutlich verbessert hat: „Dafür spielt man Fußball!“, stellte Matchwinner Jannis Niestädt nach dem 1:0-Erfolg seines Rotenburger SV am Freitagabend gegen den MTV Eintracht Celle euphorisiert fest. Zwei Tage später folgte die nächste gute Nachricht vom größten Konkurrenten im Klassenkampf – der FC Verden 04 unterlag dem TuS Harsefeld daheim mit 2:4. Dadurch bleibt der RSV auf dem Nichtabstiegsplatz und hat nun alles in der eigenen Hand.  

Der Termin fand ganz offensichtlich Gefallen beim Publikum. Mehr als 300 Zuschauer strömten am Freitag ins Ahe-Stadion. Darunter nicht nur zahlreiche Fans aus Celle, sondern auch viele bekannte Gesichter, die sonst nur selten beim RSV zu blicken sind – entweder, weil sie die mögliche Abschiedsvorstellung aus der Landesliga sehen wollten oder aber, weil der Freitag ein beliebter Alternativ-Tag ist. Insofern war das Spiel gegen Celle angesichts der beeindruckenden Kulisse und der vollbesetzten Holzbänke unter der Tribüne vor allem eines – ein Plädoyer für mehr Abendspiele und ein Plädoyer für Flutlicht im Stadion. Viel dunkler hätten die Wolken an diesem Abend jedenfalls nicht werden dürfen, die Sichtverhältnisse wären sonst grenzwertig geworden. 

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