Das Wetter spielte mit: Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad herrschten beim Testspiel des Rotenburger Sportvereins. Die Oberligamannschaft von Coach Jan Fitschen empfing den 1. FC St. Pauli. Die Kicker vom Kiez waren auf der Heimreise von einem Trainingslager. Auf ihrem Rückweg legten sie einen Zwischenstopp in der Wümmestadt ein und folgten damit der Einladung des RSV zu einem Freundschaftsspiel. Vor der Partie, für die im Vorverkauf bereits 1500 Tickets abgesetzt wurden, hatten die Kleinsten des RSV ihren großen Auftritt. Mit einem Mini-Kick gegen den RW Scheeßel eröffnet die G-Jugend den Fussballsonntag im Rotenburger Ahe-Stadion. Nach Abpfiff des Vorspiels folgte der offizielle Teil. Hauptorganisator und Marketingsbeauftragte Paul Metternich ergriff am Mittelkreis das Wort. Metternich verkündete Worte des Dankes und richtete sich damit an Sponsoren und Unterstützer. Henri Ohlmann, 1. Vorsitzender des Rotenburger SV, und Bürgermeister Detlef Eichinger bedankten sich beim FC St. Pauli, dass sie dem Spiel zugestimmt haben. Die Rolle des Stadionsprechers teilten sich Carsten Böder und Rainer Wulff. Rainer Wulff ist langjähriger Sprecher der Kiez-Kicker und war mit angereist. 2500 Personen verfolgten das Spiel in der Ahe. Von jung bis alt, weiblich und männlich: das Publikum war bunt gemischt und sorgte für gute Stimmung. Auch in der Halbzeit, während die Spieler in der Kabine verschnauften, ging es auf dem Feld sportlich zur Sache. Die Aerobic-Abteilung des TuS Rotenburg heizte dem Publikum ein. Zahlreiche Ordner aus dem Erwachsenenbereich des RSV wurden um professionelle Kräfte der Polizei und des Technischen Hilfswerks ergänzt. Von Zwischenfällen konnte nach dem Spiel glücklicherweise nicht berichtet werden. Nach 90 Minuten stand es 0:7 für den Zweitligisten aus der Hansestadt, ein Ehrentreffer für den Gastgeber war in einigen Szenen des Spiels nicht weit entfernt. "Wir freuen uns, dass alles gut lief. Das Wetter war natürlich überragend und das Publikum war gut drauf", fasst Ohlmann das Event zusammen. Den "Fussball-Knaller", von dem Paul Metternich im Vorfeld gerne sprach, hat Rotenburg erlebt. Der FC St. Pauli kam, begeisterte und siegte.

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