Der Hamburger Sportverein war zu Gast und alle kamen. Fast 3.000 Zuschauer besuchten am gestrigen Mittwochabend das Benefizspiel zwischen dem Rotenburger SV und dem Hamburger SV. Das Spiel endete 6:0 für den Bundesligisten, tatsächlich hatte es aber viele Gewinner. Aber schauen Sie doch selbst. Hier geht es zum Bericht auf der HSV-Homepage.

RSV völlig neben der Spur beim 0:3 gegen Treubund Lüneburg / Minuskulisse im letzten Heimspiel
Scharfe Kritik am fehlenden Fitschen

Rotenburg - Von Matthias Freese. Es klang wie Häme, als Stadionsprecher Carsten Böder nach dem Abpfiff die Musik einspielte. „So sehen Sieger aus“, tönte es aus den Lautsprechern des Ahe-Stadions, während es so mancher Landesliga-Fußballer des Rotenburger SV eilig hatte, auf direktem Weg in die Kabine zu kommen. Im letzten Heimspiel der Saison hatte die Wümme-Elf eine indiskutable Leistung abgeliefert und sich beim 0:3 (0:1) gegen den abstiegsbedrohten, aber couragiert auftretenden MTV Treubund Lüneburg blamiert.

Foto: Auch in dieser Szene ist Lüneburgs Lennart Holzhütter (l.) schneller als Rotenburgs spielender Co-Trainer Tim Ebersbach.

Kreiszeitung

1:2 – Ottersbergs Zehner macht im Wümme-Derby den Unterschied aus / Ebersbach ersetzt Fitschen
Dem RSV fehlt einer wie Moslehe

Rotenburg - Von Matthias Freese. Ab der 76. Minute coachte Torsten Just zweisprachig: Weil der Trainer des TSV Ottersberg seinen aus der Elfenbeinküste geflüchteten Neuzugang Patrick Yao Delon in die Partie brachte, rief er dem Flügelspieler die Kommandos auf Englisch zu. Von seinem Nachfolger war hingegen nichts zu hören und zu sehen. Jan Fitschen, Noch-Übungsleiter des Rotenburger SV und nächste Saison beim Wümme-Rivalen an der Seitenlinie, war ausgerechnet in diesem Derby der Fußball-Landesliga beruflich verhindert. Er befindet sich eine Woche lang in Polen und übertrug die Verantwortung seinem „Co“ Tim Ebersbach. Der musste letztlich von einer 1:2 (0:1)-Heimniederlage berichten.

Foto: Die zwei Jobs des Tim Ebersbach: In der ersten Halbzeit coachte der Routinier in Abwesenheit von Jan Fitschen von außen das Team (rechts auf dem linken Bild), in der zweiten Hälfte glich er auf dem Feld dann persönlich zum 1:1 aus und verlud Keeper Tim Eggert.

Kreiszeitung

 

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