3:1 – RSV II holt ersten Dreier nach der Winterpause / „Wichtig für die Moral“
Kiel kam, sah und siegte

Rotenburg - Von Mareike Ludwig.
Mit nur einer einzigen Ballberührung avancierte Christopher Kiel zum Matchwinner. Der Mittelfeldmann des Fußball-Bezirksligisten Rotenburger SV II war in der 89. Minute eingewechselt worden und schoss 60 Sekunden später den viel umjubelten 3:1 (2:0)-Siegtreffer gegen den TuS Zeven, der zu diesem Zeitpunkt nur noch zu acht auf dem Platz stand.


Kampf um den Ball: Jewgenij Teichreb (l.) köpft die Kugel vor Zevens Jonas Hotsch weg. Auch am Ende hatte der Abwehrmann mit dem RSV II das bessere Ende für sich – 3:1. ·

 

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1:0 in Braunschweig gewonnen - damit hatten selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet. Schon die Bekanntgabe des 0:0 zur Pause erntete beim Heimspiel der Bezirksliga Anerkennung. Als um 16:55 bei diefussballecke.de das 0:0 als Endergebnis bekannt ausgewiesen wurde, kam bereits Freude auf. Als jedoch wenig später die Nachricht vom 1:0-Sieg das Ahe-Stadion erreichte, brach richtig gehend Jubel aus.

Die Braunschweiger, die bisher erst zwei Niederlagen einstecken mussten, agierten nach einer roten Karte gegen Julian Bräunig (Notbremse) nur noch mit 10 Spielern. Dies kam den RSV natürlich entgegen. Björn Mickelat (Foto) war es dann, der in der 60. Minute die Führung und letztlich den Siegtreffer für sein Team erzielte. 

Am kommenden Wochenende (Samstag, 05.04.14) tritt nunmehr der TSV Ottersberg in der Ahe an. Einen besseren Zeitpunkt hätte das Derby nicht finden können. Mit einem Erfolg könnte das Team von Trainer Benjamin Duray zum ersten Mal in dieser Saison die Abstiegsränge verlassen und gleichzeitig die Nachbarn aus Ottersberg noch einmal in den Abstiegskampf hineinziehen. Also Rotenburg: Auf geht's - unterstützt das Team!!!!

Rechtzeitig vor Fristablauf hat der Rotenburger Sportverein den Antrag auf Zulassung für die Oberliga-Saison 2014/2015 auf den Weg gebracht. Der Vorsitzende Henri Ohlmann gab den Antrag heute auf den Postweg. Der Rotenburger SV macht damit sein Interesse deutlich, auch in der nächsten Saison Oberliga-Fußball spielen zu wollen. Neben der sportlichen Qualifikation bedingt die Zulassung auch, wirtschaftlich und sicherheitstechnisch die Voraussetzungen für die Teilnahme am Oberligaspilbetrieb zu schaffen. 

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