Die Kreiszeitung berichtet:

Die Chancen auf den Klassenerhalt sind in diesen Tagen größer geworden – doch dem Rotenburger SV fehlt es immer noch am nötigen Personal für die neue Saison in der Fußball-Oberliga. Kursierenden Gerüchten, dass der Wümme-Club deshalb möglicherweise erste und zweite Mannschaft zusammenschmeißt, freiwillig in die Landesliga zurückzieht oder nur noch in der Bezirksliga startet, ist der Vorsitzende Henri Ohlmann gestern entschieden entgegengetreten. (Weiterlesen)

 

PS: ... und morgen kommt noch mehr ;-)

Der Rotenburger SV hat heute per Mail die Information über die Zulassung für die Oberliga 2014/2015 vom Niedersächsischen Fußballverband erhalten. Dies ist das Ergebnis der Sichtung und Prüfung der eingereichten Unterlagen durch den NFV. Für das Team von Trainer Benjamin Duray heißt es jetzt, auch den sportlichen Verbleib sicherzustellen.

Es hat nicht sollen sein. Nach toller Anfangsphase und guten Chancen, nach einer Überzahl über weite Strecken der Partie und einem Kampf bis zum Umfallen mussten sich die Mannen um Kapitän Tim Ebersbach dem SSV Jeddeloh mit 0:1 geschlagen geben.

Das Spiel begann gut für den RSV: Tobis Kirschke hatte bereits in der ersten Minute die riesen Chance zum 1:0, konnte seine Chance aber nicht verwerten. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre ... Nach 15 Minute der RSV dann in Überzahl. Ein Jeddeloher Spieler musste nach einer Notbremse mit rot den Platz verlassen. Fortan war der RSV aktiv, aber leider nicht zwingend genug. Mit einem torlosen Unentschieden wurden die Seiten gewechselt. Nach ca. einer Stunde dann die spielentscheidende Szene. Kevin Klützke spitzelt im Strafraum seinem Gegenspieler grätschend fair den Ball weg, doch der an diesem Tag häufiger im Mittelpunkt stehende  Schiedsrichter Benjamin Schmidt entschied zur Überraschung aller auf Strafstoß. Malte Müller ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und brachte sein Team in Führung. Der RSV ackerte nun  und versuchte den Ausgleich zu erzwingen. Leider fehlte in der Spitze die Durchschlagskraft. Glück hatten die Gastgeber bei den nun  zunehmenden Jeddeloher Kontern. Mehrfach scheiterten die Gäste dabei an Torwart Lohmann. Nach zwei weiteren Platzverweisen (u.a. für Jan Fitschen) spielten am Ende 10 Rotenburger gegen 9 Jeddeloher. Pech noch einmal in der 94. Minute, als der Ball nach einer Flanke auf die Latte sprang und von dort aus zurück in Feld. Den Nachschuss konnte Jeddeloh erneut blocken.

Die Partie hatte großen Unerhaltungswert. Hierüber waren sich auch die Zuschauer einig. O-Ton eines Jeddeloher Schlachtenbummlers: "Das hier macht doch wenigstens Spaß. Nicht so wie in Osnabrück ...". 

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