RSV reist zum Schlusslicht Göttingen
Fitschen: „Verlieren verboten“


Rotenburg - „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Der Text der Kölner Band „Die Höhner“ könnte treffender nicht sein. Fußball-Oberligist Rotenburger SV reist am Sonntag (14 Uhr) schließlich zum Tabellenletzten 1. SC Göttingen 05. „Verlieren verboten, wir müssen dort unbedingt punkten“, weiß auch Coach Jan Fitschen um die brenzlige Lage seines Wümme-Clubs, der nur zwei Zähler und einen Rang vor den Südniedersachsen liegt. Fans können übrigens kostenlos im Bus mitfahren. Abfahrt ist um 9.30 Uhr am Ahe-Stadion.

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Der eine kommt, der andere fällt längerfristig aus: Während Kapitän Tim Ebersbach (l.) nach seiner Sperre wieder spielberechtigt ist, muss Jelle Röben wegen einer Knieverletzung pausieren.
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Bisher zwei Drittliga-Einsätze / „Ich merke, dass ich Fortschritte mache“
Costly übt sich in Geduld

Rotenburg - Von Matthias Freese. So einen wie ihn könnten sie momentan sehr gut gebrauchen. Doch Marcel Costly war nicht gekommen, um zum Rotenburger SV zurückzukehren. Er war da, um seinen alten Kollegen im Heimspiel der Fußball-Oberliga gegen den VfV 06 Hildesheim zuzuschauen. Er selbst spielt schließlich seit dem Sommer zwei Ligen höher, beim Drittliga-Aufsteiger FSV Mainz 05 II. Dort muss sich der 18-Jährige derzeit aber noch hinten anstellen.

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Auf „Heimaturlaub“ im Ahe-Stadion: Marcel Costly (r.) im Gespräch mit dem verletzten Ex-Kollegen Yannik Malende.

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RSV fängt ärgerliches 1:2 / Präsenter Muharemi belohnt sich / Baris spielt bei Startelf-Debüt durch
Lohmann ärgert sich über die Mauer


Rotenburg - Von Matthias Freese. Henner Lohmann war stinkig. „Da haben sie mich ganz schön angeschissen“, grantelte der Keeper des Rotenburger SV auf dem Weg in die Kabine mit seinen Vorderleuten. Einen harmlos wirkenden Freistoß von Dominic Hartmann hatte er fallen gelassen und somit Niklas Kiene in der 62. Minute den 2:1 (1:1)-Siegtreffer für die Gäste des VfV 06 Hildesheim ermöglicht. Doch der Torwart des Tabellenvorletzten fühlte sich in der ausgeglichenen Partie der Fußball-Oberliga nicht als Hauptverantwortlicher und klärte auf: „Die Mauer ist einen Meter zur Seite gesprungen.“
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Dennis Janssen spielte mit lädierter und bandagierter Hand durch – erst danach ging es für ihn ins Krankenhaus.

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