Rotenburger SV



Deutliche Niederlage beim TSV Gellerse

"Auch so ein Spiel gehört dazu", berichtete Trainer Tim Ebersbach im Nachgang zum Auswärtsspiel der ersten Herren in Gellersen. Deutlich verlor sein Team beim Tabellenachten mit 4:0. Auf einem schmal eingestreuten Platz agierten die Rotenburger nur die ersten 20 Minuten spielfreudig und kassierten folgerichtig nach einer halben Stunde das erste Gegentor. Nennenswerte Chancen gab es in der ersten Halbzeit nicht und so ging es mit einem Rückstand in die Pause. In der Halbzeit stellte Ebersbach dann vom gewohnten 4:3:3-System auf ein 3:4:3 um und brachte für Außenverteidiger Sebastian Czimmek den zuletzt gut aufgelegten Marcello Muniz. Von Erfolg gekrönt war die Umstellung jedoch nicht und so baute das Heimteam in der 71. Minute die Führung aus. Der RSV drängte nun auf das Anschlusstor, doch zwei gute Aktionen von Arthur Bossart brachten auch keine Tore. Vielmehr liefen die Gäste ins offene gellersener Messer und so fielen noch zwei weitere Tore, die bei einer, zwar verdienten, aber am Ende zu hohen Niederlage den Deckel zumachten. Am Samstag, den 6. April 2019 kann es das Team besser machen. Um 15 Uhr ist Anstoß gegen den Tabellenführer aus Harsefeld.

Mickelat macht (fast) den Deckel zu

Ihr Auswärtsspiel beim Tabellendritten in Lüneburg konnte das Team von Trainer Tim Ebersbach recht befreit angehen. „Die Favoritenrolle liegt ganz klar bei Lüneburg“, wusste Ebersbach vor dem Spiel zu berichten. Vielleicht nahm ihn seine Mannschaft etwas zu ernst und hatte, ähnlich der ersten Halbzeit in Emmendorf, die ein oder andere Unkonzentriertheit im Spiel. Im bewährten 4:3:3-System waren die Abstände zwischen Mittelfeld und Sturm zu groß und so fehlte in der Defensivbewegung oftmals der nötige Zugriff. Daraus resultierte dann auch der Rückstand durch einen direkt ausgeführten Freistoß. So ging es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Die zweite Halbzeit begann deutlich besser. Die Dreier-Mittelfeldreihe mit Tobias Kirschke, Timo Kanigowski und Lucas Chwolka agierte sehr griffig und gewann „gefühlt jeden Zweikampf“ (O-Ton Stefan Denker). Verdient war dann auch der 1:1-Ausgleich durch Arthur Bossart, dem ein Fehler in der Lüneburger Hintermannschaft voraus ging. Die Rotenburger spielten weiter auf Sieg und wurden auch belohnt. Ein Rückpass zum Torwart geriet etwas zu kurz, sodass Björn Mickelat diesen erlaufen konnte und im zweiten Versuch den Ball am gegnerischen Torwart vorbeibrachte. Besonders hervorzuheben war noch Marcello Muniz, der viel Betrieb über die Außenbahnen machte und noch einen Elfmeter zugesprochen bekam. Diesen konnte Mickelat jedoch nicht verwandeln und so war dann letztendlich nur fast der Deckel drauf. Die letzten zehn Minuten überstanden die Rotenburger jedoch schadlos und so war der Coup beim MTV Treubund Lüneburg gelandet. Das nächste Spiel der ersten Herren ist am Sonntag, den 31. März 2019 um 15 Uhr beim TSV Gellersen. 

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