Für die meisten Spieler der "Dritten" sind eigentlich alle Teams der 4. KK-Süd neu. Zu Saisonbeginn ist die Frage, wer einem beim Punktspiel gegenübersteht jedoch ganz besonders interessant. Viele Spieler der 1. und 2. Teams sind noch nicht festgespielt und tauchen daher "aus Spaß" in den unteren Mannschaften ihrer Vereine auf. Das ist nicht schön, aber zu Saisonbeginn zumindest rechtens. Trotzdem war der Trainer der III. Herren, Henri Ohlmann, gestern bedient, als sich der Gast aus Wittorf mit 4-5 Spielern der eigenen Ersten in der Ahe präsentierte: "Damit muss ich zu Saisonbeginn grundsätzlich leben, aber dass Wittorf sich auf diese Weise für unsere Zustimmung bedankt, dass Spiel vorzuziehen, bleibt sicherlich in Erinnerung."  Dennoch war Trainer Ohlmann mit der Leistung seines Teams zufrieden. "Wenn man überlegt, gegen wen wir gespielt haben, kann ich den Jungs nur ein Kompliment machen. Wittorf hatte zwar mehr vom Spiel, aber wir waren bis zum Schluss gefährlich und hatten nicht weniger echte Chancen als die Gäste. Selbst der Schiedsrichter war vom Niveau des Spiels positiv überrascht. Wir müssen eigentlich nur unsere Chancen verwerten, dann sehen wir noch besser aus. Wittorf wäre auch ohne die Verstärkung ein guter Gegner gewesen."

Zur Chronologie: Der RSV agierte ob der Gegenüber aus einer gesicherter Defensive. Wittorf machte das Spiel, kam in der ersten Halbzeit nach einer Kerze in der RSV-Abwehr jedoch lediglich einmal zu einer eindeutigen Chance. Auf der anderen Seite fuhr der RSV einige Konter und hatte nach Standards Möglichkeiten, war aber auch hier selten wirklich zwingend. In der zweiten Halbzeit hatte der RSV zunächst mehr vom Spiel und auch Chancen. Nach gut einer Stunde dann jedoch die Entscheidung: Nach zwei vermeidbaren Abwehrfehlern in Folge war die Partie innerhalb von drei Minuten entschieden. Die Gastgeber spielten die Partie engagiert zu Ende, konnten aber wie zuvor die sich bietenden Chancen nicht verhindern. Wittorf hätte seinerseits jedoch auch noch zu 1-2 weiteren Treffern kommen können. Ohlmann mach seinen Spielern jedoch keinen Vorwurf: "Meine Spieler kommen aus der Jugend oder dem fußballerischen Vorruhestand. Dafür hat meine Mannschaft zwei gute Spiele abgeliefert. Jetzt müssen wir anfangen, dass Tor zu treffen", zeigt der Coach sich trotz nur eines Punktes aus den ersten beiden Spielen nicht unzufrieden."

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