Abwehrmann bleibt für eine weitere Saison

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Im Kroatien-Urlaub hatte Jannis Niestädt viel Zeit zum Nachdenken. Am Strand liegend kam er nun zu der Entscheidung, auch in der kommenden Saison für den Fußball-Landesligisten Rotenburger SV aufzulaufen. Heute kommt der Innenverteidiger von der Adria zurück und hat dann noch eine Woche Erholung, ehe Coach Tim Ebersbach am 1. Juli seine Akteure zum Trainingsauftakt bittet. (Bild: © maf)

„Die Mannschaft ist einfach genial. Es macht mir sehr viel Spaß, und das ist im Fußball mit das Wichtigste“, begründet der Defensivmann seinen Verbleib. Und der 22-Jährige fügt hinzu: „Durch den größeren Kader erhoffe ich mir einen stärkeren Konkurrenzkampf, der sich dann sicherlich auch zwangsläufig positiv auf die neue Saison auswirkt.“  

 

Laabs und Heller wechseln auch zum RSV

Rotenburg - Von Vincent Wuttke Foto: Matthias Freese). Ein bisschen schmunzeln muss Andre Schmitz angesichts der vielen Neuzugänge schon. „Mittlerweile sind es gefühlt 23“, meint der sportliche Leiter des Fußball-Landesligisten Rotenburger SV. Nun hat der bisherige Coach drei weitere Verstärkungen perfekt gemacht. Lukas Heller und Phillip Laabs kommen beide von der A-Jugend des MTV Treubund Lüneburg an die Wümme. Zudem holt Schmitz mit Oliver Dittmer einen alten Bekannten zurück zum RSV. 

Der Innenverteidiger ist Rotenburger und war für seinen Heimatverein bis zur Saison 2010/2011 aufgelaufen. Zuletzt spielte er vier Jahre lang für den TV Jahn Schneverdingen – erst in der Landes- und in der vergangenen Saison in der Bezirksliga. Schmitz ist vom 28-jährigen RSV-Eigengewächs überzeugt. „Er ist ein Typ, der der Mannschaft mit seiner Erfahrung und seiner Lautstärke auf dem Platz sicher helfen kann.“ Dittmer legt bereits Überstunden für die Fitness ein. „Er weiß, woran er arbeiten muss und bereitet sich schon vor“, weiß Schmitz. 

RSV-Sicherheitschef tritt kürzer

Rotenburg - Paul Metternich tritt kürzer. Ab sofort. Aber er steigt nicht komplett aus: Das Vorstandsmitglied des Rotenburger SV beendet seine Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragter. „Vier Jahre sind genug. Es war kräftezehrend. Ich habe jedoch alles umgesetzt, was ich mir vorgenommen hatte“, sagt der 70-Jährige. Als Marketingschef sammelt er aber auch künftig Sponsorengelder für den Fußball-Landesligisten ein.

„Es ist in den letzten Jahren einiges bewegt worden, wir haben jetzt ein sicheres Stadion auch für große Spiele“, verweist er auf die Umbaumaßnahmen. „Und jedem, der mir geholfen hat, danke ich. Auch wenn ich ab und an angeeckt bin.“ So auch, wenn er mit seiner rauen Art die Sperrung der neuen Tribüne verteidigte. Im Winter begründete Metternich es mit der Rutschgefahr, doch seitdem blieb sie gesperrt. Und es wird bei den normalen Punktspielen vermutlich so bleiben, „denn wir bräuchten sonst Dixiklos für die Seite, außerdem zusätzliche Ordner, die wir nicht haben – und saubermachen müssten wir da ja auch nach jedem Spiel“. Der gebürtige Westerwalder verweist vielmehr auf die 300 geschaffenen Sitzplätze auf der überdachten Seite. „Und 120 kommen wohl noch dazu.“ 

 
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