Ein Termin vor Ort war erforderlich, um allen Sicherheitsbedenken zu begegnen. So trafen sich Vertreter der Polizei, des Deutschen Roten Kreuzes, des Bauamtes, aber auch der Freiwilligen Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk zusammen mit dem Ordnungspersonal des Rotenburger Sport Vereins zu einer großen Runde im Stadion in der Ahe. Nun steht das Konzept für einen reibungslosen Ablauf der Partie der Rotenburger Fußballer gegen die Kultkicker vom FC St. Pauli und Organisator Paul Metternich ist zufrieden. Er bittet alle Zuschauer, am 6. Juli schon rechtzeitig auf dem Platz zu erscheinen. Für Speisen und Getränke ist genau so gesorgt wie für gute Unterhaltung. Karten sind nach wie vor im Vorverkauf zu haben und weitere Information können im Internet bei www.rotenburgersv.de nachgelesen werden.

Foto: Vorsitzender Henri Ohlmann inmitten der Mannschaft vom THW, das ebenfalls mit von der Partie ist

Mit einem hochverdienten 2:0-Sieg beim MTV Soltau schaffte die Mannschaft von Trainer Henri Ohlmann und Co-Trainer Ferdi Aslan den angestrebten Klassenerhalt in der Bezirksliga. Vermutlich auch noch mehr ...

Nach den Erfahrungen aus dem Hinspiel in Rotenburg (4:3 nach 0:3) spielten die Gäste zunächst aus einer sicheren Defensive heraus. Kapitän Thomas Heß rückte für den Verletzten Fritjof Heß in die Innenverteidigung. In der Folge entwickelte sich eine zunächst recht statische Partie. "Wir wussten, das Soltau ausschließlich mit langen Bällen spielt. Da haben wir sie sich erst einmal verausgaben lassen" analysierte Co-Trainer Aslan die erfolgreiche Taktik. Dafür nahm der RSV auch in Kauf,selbst erst in 32. Minute zur ersten eigenen Chance zu kommen. Der Schuss von Angreifer Domenic Wahlers stellte aber kein Problem für den Soltauer Keeper dar. Sein Gegenüber auf Rotenburger Seite, Lennard Schindowski, war zunächst ebenfalls fast ohne Beschäftigung.

In der zweiten Halbzeit ergab sich dann ein völlig anderes Spiel. Rotenburg machte nun mehr Druck nach vorne. Mittelfeldspieler Justin Perschon brachte sein Team dann auch bereits kurz nach Wiederbeginn mit einem Distanzschuss in Führung. Perschon erkannt, dass der Keeper nach einer missglückten Abwehr zuweist vor seinem Tor stand und traf aus 25 Metern zur vielumjubelten 1:0-Führung. Nur wenige Minuten später dann das Tor des Tages: Robert Posilek lief vorm Strafraum quer zum Tor, stoppte den Ball mit rechts, zog ihn mit links zurück, noch einen Schritt und dann hämmerte Youngster "Robbie" den Ball aus 25 Metern in den rechten Torwinkel - keine Chance für den MTV-Keeper.

In der Folge erspielten sich die Gäste eine Vielzahl von Möglichkeiten, ließen diese aber leider ungenutzt. Hätten sie doch gewusst, dass - im Nachhinein - nur zwei Tore zur direkten Meisterschaft gefehlt haben. Denn: Tabellenführer Leinetal verlor seine Abschlusspartie beim TV Meckelfeld überraschend hoch mit 0:4. Daraus ergibt sich nun, dass Leinetal auf Grund der um zwei Tore besseren Tordifferenz die Nase vorn gehabt hätte, wenn ... ja, wenn die JSG Vissel nicht ein drittes Mal sein Punktspiel abgesagt hätte und damit aus der Wertung genommen worden wäre. Hier profitierte der RSV davon, beim 2:2 im Rückspiel (Hinspiel 9:0!) als einziges Team einen Punkt gegen Vissel gelassen zu haben. Da Leinetal 6 Punkte verliert und Rotenburg nur 4 Zähler, geht die Meisterschaft jetzt wohl doch an die Wümme. Meisterlich war auf jeden Fall die anschließende Party im Garten von Teamkoordinator Thomas Heß.

"Lieber hätten wir die zwei Tore auch noch geschossen und den Titel sportlich erreicht, aber letztlich ist es auch fast egal. So oder so verbleiben Leinetal und wir im Bezirk. Das ist es, was wirklich zählt", fällt das Fazit von Trainer Ohlmann dann auch versöhnlich aus. Ohlmann, der den 98er-Jahrgang nach zwei Spielzeiten mit einem Aufstieg und drei Meisterschaften an Sascha Krabiell übergibt, nimmt nach 26 Jahren als Jugendtrainer jetzt erst einmal eine Auszeit. "Es fällt mir schwer, diese tolle Truppe abzugeben. Aber jetzt rückt erst einmal meine Familie in den Vordergrund", so der RSV-Vorsitzende.

RSV trifft in der Ahe auf St. Pauli

Die heiße Phase der Vorbereitungen ist längst eingeläutet. Die Verantwortlichen sitzen am sogenannten „Feinschliff" für ein großes Fußballfest im Stadion in der Ahe. Am 6. Juli erwarten die Fußballer vom Rotenburger SV die Stars der Kultkicker vom FC St. Pauli. Um 16 Uhr erfolgt der Anpfiff vor sicher unzähligen Fans aus der Kreisstadt, aber auch aus dem gesamten norddeutschen Raum. Die Vorfreude steigt also und so freute sich Paul Metternich als Hauptorganisator des Festes genau so wie der ehemalige 2. Vorsitzende des RSV Thorsten Bruns über die Tatsache, dass zum Spiel eine Sondergabe der Stadion-Zeitung RSV-live erscheinen wird.

Auch in Sachen Zeitung erfolgt zurzeit der Feinschliff im Büro von Maike Gehrke bei den Rotenburger Stadtwerken, die im Hause für Marketing zuständig ist. Sie hatte die Idee für die Gestaltung und hat auch ein entsprechendes Konzept entwickelt. Wenn alle Seiten mit Informationen und Anzeigen gefüllt sind, sorgt Frank Arenz vom Creativ-Studio aus Rotenburg für den Druck von 1500 Heften, die am 6. Juli an den Kassen an interessierte Besucher ausgegeben werden. Ermöglicht wurde das Druckwerk natürlich auch durch die Unterstützung der Sparkasse und durch Toyota und Fiat Bassen.

Für das Spiel des Jahres selbst läuft der Kartenvorkauf ebenfalls auf vollen Touren. Noch sind die Tickets im Vorverkauf zu haben. Erwachsene zahlen lediglich zehn Euro für eine Karte, für Kinder gibt es eine Ermäßigung von drei Euro und der Nachwuchs, der noch nicht schulpflichtig ist, darf seine Eltern kostenlos begleiten. Karten gibt es im Info-Büro der Stadt Rotenburg, bei den Stadtwerken im Ronolulu, bei Toyota-Bassen und online über die Sparkasse Rotenburg-Bremervörde. Telefonische Auskünfte erteilen die Mitarbeiterinnen des InfoBüros unter der Rufnummer (04261) 71 100. Im Internet wird informiert bei www.rotenburgersv.de

 

Ein erster Blick auf die Stadionzeitung: (von links) Organisator Paul Metternich, Hans-Joachim Boschen und Maike Gehrke von den Stadtwerken, Frank Arenz vom Creativ-Studio arenz, Thorsten Bruns vom RSV und Volker Eichler von der Sparkasse (Foto: Heinz G. Gehnke)

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