Im Zuge der englischen Woche spielte die Frauenmannschaft am Mittwoch gegen den TuS Westerholz.Vollzählig, aber ohne Auswechselspieler und mit mehreren angeschlagenen Kräften, trat die Mannschaft aus der Kreisstadt an. Ab der ersten Minute war die Unsicherheit beim RSV zu spüren, der TuS nutzte diese bereits in der 5 Minute zum 1:0. Die Rotenburgerinnen liefen dem Ball und den Gegnerinnen in der ersten Halbzeit hinterher, waren hinten offen und zeigten in vielen Situationen eine unterirdische Leistung. Nach 45 Minuten stand es bereits 5:1. Der Ehrentreffer entstand durch ein schönes Solo von Natalie Bargemann, die im westerholzer Strafraum einige Gegnerinnen ausspielte. Joanne Oehlers gelang dann der Abschluss ins linke Eck.

Nach dem Seitenwechsel das selbe Bild: Beim RSV stimmte die Zuordnung nicht und der TuS spielte munter auf. Mit teils schönen Kombinationen spielte Westerholz die Defensive schwindelig, Rotenburgs Torhüterin Alexandra Stemmler war zu verdanken, dass einige gute Möglichkeiten nicht den Weg in den Kasten fanden.

Die Partie endete schließlich 9:1 und zeigt deutlich, dass die RSV-Damen noch lange nicht in Form sind. Der erste Punktegewinn der jungen Saison soll am nächsten Samstag perfekt gemacht werden. Um 17 Uhr kommt der VfL Sittensen in die Ahe.

TSV Ottersberg sichert sich gegen den Rotenburger SV dank dreier Kopfballtore drei wichtige Punkte - 08.09.2014
Sieg mit Köpfchen
Von Julia Basic

Rotenburg. Der TSV Ottersberg hat seine Torflaute in der Oberliga Niedersachsen vorläufig überwunden – und das gleich dreifach. Wie im KURIER am SONNTAG berichtet setzte sich die Mannschaft von Trainer Axel Sammrey am Sonnabend mit 3:0 (1:0) gegen den Rotenburger SV durch. „Alle drei Treffer waren Kopfballtore, das ist auch nicht alltäglich, weil wir eigentlich nicht die größten Spieler in der Mannschaft haben“, sagte Sammrey.

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Einzig Lohmann in Normalform

Rotenburg - Von Mareike Ludwig. Jan Fitschen hätte zum Schluss am liebsten gar nicht mehr hingeschaut. Immer wieder senkte er seinen Kopf und fluchte vor sich her. Nach gut einer Stunde platzte ihm dann endgültig der Kragen: „Soll ich euch noch eine Decke zum Schlafen bringen, oder was?!“ Das, was er von seinen Oberliga-Fußballern des Rotenburger SV zu sehen bekam, erinnerte den Coach wahrscheinlich eher an einen schlimmen Albtraum. Seine Mannschaft verhielt sich so, wie es sich für einen guten Gastgeber gehört – sie verteilte zahlreiche Geschenke. Diese nahm der TSV Ottersberg dankend an und entschied das Nachbarschaftsduell verdient mit 3:0 (1:0) für sich

Ballverlust: Ottersbergs Alexander Arnhold (l.) setzt sich in dieser Szene gegen Jelle Röben durch. Auch am Ende hatten die Rotenburger im Nachbarschaftsduell mit 0:3 das Nachsehen.
© Hoppe                weiter-button                Mehr Berichte zum Spiel

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