Die Frauen des RSV nahmen an einem Benefiz-Turnier des TuS Hemslingen/ Söhlingen teil. Das Event fand zugunsten des an einem Lebertumor leidenden Roland Kantuwine aus Ghana statt. Der RSV belegte einen sehr guten 3. Platz.
1. Jeddingen I, 2. Jeddingen II, 3. RSV, 4. Hemslingen I, 5. Hemslingen II, 6. Schneverdingen

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In der jüngsten Partie verbuchten die Damen des Rotenburger Sportvereins bereits in der ersten Halbzeit eine handvoll vergebener Torchancen. Der RSV empfing das Tabellenschlusslicht aus Findorf und tat sich sichtlich schwer, Akzente zu setzen. Viel versprechende Möglichkeiten verstolperte der Gastgeber oder zeigte Nerven beim Abschluss. Findorf machte es besser: Mit einer hundertprozentigen Chancenverwertung führten sie zur Halbzeit mit 1:0.

Ähnlich wie in den ersten 45 Minuten beherrschte Rotenburg auch den zweiten Spielabschnitt. Durch Unachtsamkeit wurden sie zunehmend im Abseits stehen gelassen, ließen aber trotzdem nicht nach und erarbeiteten sich eine Drangphase. Völlig verdient ergab sich daraus der 1:1-Ausgleich. Mit dem Gegentor brach Findorf ein und verhalf den Rotenburgerinnen zu neuer Stärke. Kurz vor Ablauf der Spielzeit machten die Gastegeberinnen den Sack zu und brachten das 2:1 sicher über die Zeit. Doppeltorschützin war Maren Stechern. Die nächste Partie findet auswärts, am 17. Mai beim MTV Jeddingen statt.

Bereits wenige Wochen zuvor musste die Frauenmannschaft des Rotenburger SV zu Hause gegen die Damen der SG Nartum/ Horstedt antreten. Verdient gewann die Spielgemeinschaft und zog mit einem 7:1-Sieg in die nächste Pokalrunde ein. In der laufenden Kreisligarückrunde war diese Begegnung noch offen und wurde am gestrigen Samstag ausgetragen. Mit dem Wissen um die Stärke der Gäste stellte RSV-Coach Hursit Pak seine Mannschaft defensiv auf. Diese Taktik ging auf und Rotenburg konnte dagegen halten. Richtige Befreiungsschläge blieben allerdings ebenso auf der Strecke wie ein von hinten aufgebauter Spielzug. Vielmehr verlor der RSV einfache Bälle, hielt sich aus Zweikämpfen heraus und ließ Nartum/ Horstedt ziehen. Darauf folgte der 0:1-Rückstand, der den Gästen mehr Schwung verschaffte. Zur Halbzeit stand es 0:3 aus Rotenburger Sicht. „In den nächsten 45 Minuten müsst ihr füreinander da sein, das fehlte komplett. Außerdem muss man die Zweikämpfe annehmen und zum ersten Ball gehen", brachte Hursit Pak die ausschlaggebenden Faktoren des Misserfolgs auf den Punkt. Der zweite Abschnitt begann, wie der erste endete: Der RSV suchte Möglichkeiten doch war nicht bemüht, diese zu finden. Hingegen legten die Wümmestädterinnen unnötige Strecken zurück und spielten nicht zusammen. Diese Unklarheit nutzten die Gäste und schossen sich ein. Durch vier weitere Tore aus der zweiten Halbzeit hieß es am Ende 0:7, was an den Ausgang der Begegnung im Pokal erinnert. „Unsere Einstellung stimmte gar nicht. Wer im Trikot auf dem Platz steht, hat alles zu geben", appellierte Kapitän Natalie Bargemann an ihr Team. Das nächste Spiel findet bereits am Mittwoch auswärts bei Ostereistedt statt. In dieser englischen Woche kann die Mannschaft zeigen, dass sie in dieser Saison längst noch nicht abzuschreiben ist.

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