Kein Sieg, keine Punkteteilung, kein Erfolg: Die RSV-Damen konnten bislang keinen Punktegewinn verbuchen. Die Saison in der Frauenkreisliga ist vier Spiele alt und die Rotenburgerinnen sind weiterhin ohne Zähler auf dem Konto. Dies konnte auch in der jüngsten Partie gegen die SG Nartum/ Horstedt nicht geändert werden. Auswärts verlor das Team von der Wümme mit 5:0. In die Pause gingen die Gastgeberinnen mit einer 2:0-Führung, die noch alles offen ließ. Die Tore entstanden aus Kontern und einer guten Chancenverwertung der Spielgemeinschaft, nicht durch spielerische Raffinesse oder Überlegenheit. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit hatte der RSV einige Chancen, scheiterte aber im Abschluss oder an dem tiefstehenden Libero. Nach Wiederanpfiff brauchte Horstedt nicht lang, um nachzulegen. Nach gut 55 Minuten stand es 3:0. Der Rotenburger Sportverein kämpfte weiter, hielt erfolgreich dagegen. Nach dem vierten Klingeln im Rotenburger Kasten rissen diese Bemühungen ab, nur noch die nötigsten Wege wurden gelaufen, Zweikämpfe zum Teil nicht angenommen. Die letzte Viertelstunde gehörte dem Gastgeber. Nartum/ Horstedt ließ spielerische Stärke aufblitzen, nichts anbrennen und versenkte stattdessen das 5:0 im Tor des RSV.

Erwähnenswert: Bereits in der 4. Spielminute bekam der Rotenburger SV einen Freistoß am gegnerischen Sechzehner. Ob es sich dabei wirklich "nur" um einen Freistoß handelte, bleibt dahingestellt. Was der Schiedsrichter pfeift ist korrekt. Über 90 Minuten betrachtet ist der Sieg für die Gastgeberinnen verdient, für die Höhe sind die RSV-Damen verantwortlich.

Die nächste Begegnung findet in der Ahe statt. Der FC Ostereistedt/ Rhade kommt am Samstag, 27. September, nach Rotenburg. Anpfiff ist um 18 Uhr.

Im Zuge der englischen Woche spielte die Frauenmannschaft am Mittwoch gegen den TuS Westerholz.Vollzählig, aber ohne Auswechselspieler und mit mehreren angeschlagenen Kräften, trat die Mannschaft aus der Kreisstadt an. Ab der ersten Minute war die Unsicherheit beim RSV zu spüren, der TuS nutzte diese bereits in der 5 Minute zum 1:0. Die Rotenburgerinnen liefen dem Ball und den Gegnerinnen in der ersten Halbzeit hinterher, waren hinten offen und zeigten in vielen Situationen eine unterirdische Leistung. Nach 45 Minuten stand es bereits 5:1. Der Ehrentreffer entstand durch ein schönes Solo von Natalie Bargemann, die im westerholzer Strafraum einige Gegnerinnen ausspielte. Joanne Oehlers gelang dann der Abschluss ins linke Eck.

Nach dem Seitenwechsel das selbe Bild: Beim RSV stimmte die Zuordnung nicht und der TuS spielte munter auf. Mit teils schönen Kombinationen spielte Westerholz die Defensive schwindelig, Rotenburgs Torhüterin Alexandra Stemmler war zu verdanken, dass einige gute Möglichkeiten nicht den Weg in den Kasten fanden.

Die Partie endete schließlich 9:1 und zeigt deutlich, dass die RSV-Damen noch lange nicht in Form sind. Der erste Punktegewinn der jungen Saison soll am nächsten Samstag perfekt gemacht werden. Um 17 Uhr kommt der VfL Sittensen in die Ahe.

Im ersten Spiel der Saison 2014/ 2015 verlor die Frauenmannschaft des Rotenburger SV mit 2:5. Auf heimischen Rasen empfingen die Kreisligafussballerinnen den TuS Ahausen, der RSV lief mit 10

   Zweifache Torschützin: Maren Stechern (Archivbild)

Spielerinnen auf. Trotz der Unterzahl beherrschte der Gastgeber die erste Halbzeit, ging zweimal durch Maren Stechern in Führung und rettete eine 2:1-Führung in die Halbzeitpause.

Den zweiten Spielabschnitt trat der RSV zunächst mit nur 9 Spielerinnen an, eine Rotenburgerin musste verletzungbesdingt die ersten Minuten aussetzen. Der TuS Ahausen kam selbstbewusst aus der Kabine. Den Gästen gelang nach nur 5 Minuten der Ausgleich, die 2:3-Führung für die Gäste, wenige Augenblicke später, war zugleich der Wendepunkt. Der Knoten beim TuS platzte, 2 Tore wurden nachgelegt und nach gut 80 Minuten stand es 2:5. Dem RSV gelangen gute Szenen nur noch nach Standards, einige von ihnen trafen auf Aluminium oder wurden durch die Keeperin vereitelt.

Das Fazit: Ein Spiel, das man mit voller Besetzung sicher hätte nach Hause schaukeln können, in Unterzahl aber verdient verloren hat. Die Gäste warteten auf die entscheidenden Situationen und spielten die Minuten gekonnt runter.

 

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