Informationen zur Jugend des Rotenburger SV finden Sie unter www.jfv-rotenburg.de



Zum letzten Mal in dieser Winterspielzeit hatte die G-Jugend des Rotenburger SV ein Hallenturnier. Dieses bestritt man bei RW Scheeßel. Gespielt wurde mit jeweils einer Mannschaft der Jahrgänge 2007 und 2008. Die Teams zogen sich achtbar aus der Affäre. Inzwischen zählt die G-Jugend des RSV 18 NachwuchskickerInnen - und natürlich können gerne weitere Kinder ein Schnuppertraining absolvieren. Die Einheiten finden ab sofort wieder im Freien in der Ahe statt. Donnerstags, in der Zeit von 17 bis 18:15 Uhr, trainiert die G-Jugend auf dem kleinen Spielfeld hinter Platz 1 mit der Tartanbahn.

"... und täglich grüßt das Murmeltier!" So oder so ähnlich könnte das Fazi zum Rückrundenauftakt der U16 in der Bezirksliga beim Spiel in Buchholz (Aller) gegen die dortige JSG Leinetal lauten. 

Die Rotenburger begannen trotz knapper Anreise das Spiel souverän und gingen nach gut 15 Minuten durch ein Tor von Hauke Riebesehl verdient in Führung. Der Linksverteidiger wollte den Ball eigentlich nur hoch in Zentrum bringen, doch der Ball segelte an Freund und Feind vorbei und schlug zum 1:0 ein. In der Folge kontrollierte das Team um den starken Ersatz-Kapitän (Thommy Hahn fällt mit Bänderriss für 6 Wochen aus) Fritjof Hess die Partie. Zum Bedauern des Trainerteams fehlten jedoch die zwingenden Chancen, die Führung auszubauen.

Diese hatte nach der Pause (ca. 60 Minute) Robert Posilek, der nach tollem Zuspiel allein auf den Keeper zulief, aber den Ball knapp neben das Tor setzte. So kam es wie es kommen musste: Leinetal witterte Morgenluft und kam im zentralen Mittelfeld immer besser ins Spiel. Nach einem Freistoß für LEinetal auf dem rechten Flügel bekam die RSV-Abwehr den Ball nicht weg und ein Gastgeber stocherte den Ball zum inzwischen nicht unverdienten Ausgleich über die Linie. Ärgerlich, dass der - im wahrsten Sinne des Wortes - seltsam pfeifende Schiedsrichter zuvor übersehen hatte, dass der Ball gut 10 cm im Seitenaus gewesen war. Zwar hatte dieser vor dem Spiel Fahnen ausgeteilt und um Unterstützung gebeten, die deutlich Hinweise von Co-Trainer Sascha Krabiell in dem Moment jedoch ignoriert.  Kommentar im Anschluss: "Dann hättet ihr ja was sagen können ...".

Als alle sich schon auf die Punkteteilung eingerichtet hatte, konnte LEinetal einen letzten Konter setzen. Keeper Lennard Schindowski, der an diesem Tag bereits drei mal 1:1-Situationen erfolgreich gemeistert hatte, war dieses Mal machtlos. Der Stürmer der JSG Leinetal platzierte den Ball so genau, dass dieser vom Innen pfosten quer über die Torlinie rollte und hinter dem anderne Pfosten einschlug.

Zum zweiten Mal vergibt die U16 damit die Möglichkeit auf ein gutes Ergebnis. "Die Mannschaft hat es nicht verinnerlicht, sich für gute Leistungen auch zu belohnen. Das geht schon seit Monaten so. Wir werden jetzt die Osterferien nutzen und versuchen die Fehler abzustellen. Hierzu gehört auf jeden Fall ein deutlicher Schuss Ernsthaftigkeit", ist sich das Trainerteam einig. Die nächste Partie ist das Spiel gegen die JSG Dörverden am nächsten Wochenende.  

Gut gespielt, toll gekämpft - und dennoch verloren. Mit 1:2 musste sich die U16 am Samstag dem favorisierten Landesligisten aus Lilienthal geschlagen geben. "Über weite Strecken war von einem Klassenunterschied jedoch nichts zu spüren und so ist die Enttäuschung bei den Jungs natürlich groß", so Trainer Henri Ohlmann.

Früh spürte das Team um Kapitän Thomas Hahn, dass heute etwas gehen könnte. Nach ein paar Minuten übernahm sein Mannschaft die Kontrolle über das Spiel. Nach einer Flanke von Louis Jaugstetter kam Winter-Neuzugang Felix Metze fünf Meter vor dem Torwart frei zum Kopfball und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Danach konnte Lilienthal das Spiel ausgeglichener gestalten und es gab Chancen auf beiden Seiten. Weitere Tore fielen jedoch nicht.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten weiter zwei Teams auf Augenhöhe. Der RSV bot dem "Hallenfutsal-Niedersachsenmeister" weiter Paroli und hatte durch Innenverteidiger Lukas Heitmann in der 50. Minute nach einer Ecke die große Chance zum 2:0. Sein Kopfball wurde jedoch auf der Linie geklärt. Umso tragischer, dass es dann Heitmann war, der mit einem Blackout Lilienthal zurück ins Spiel brachte. Sein Querpass zu Fritjof Hess landete in den Füßen des Gegners, der das Geschenk annahmen, frei vor Tor stehend Lennard Schindowski keine Chance ließ und in der 60. Minute zum 1:1 einschob. Von diesem Schock erholte sich das Team nicht. Obgleich sich auch danach Chancen auf beiden Seiten boten, war zu spüren, dass das Team nicht richtig mehr an den Sieg glaubte. Zugleich wurden die Beine schwer und Lilienthal kam folgerichtig 10 Minuten vor Spiel zum 2:1-Siegtreffer.

Am Donnerstag steht in Buchholz (Aller) das erste Punktspiel auf dem Plan. Dies ist gleich die nächste Gelegenheit für die Mannschaft, zu zeigen, was in Ihnen steckt.

 

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