RSV nach Torfestival in Stinstedt noch zwei Punkte hinter Nichtabstiegsplatz / Karpus und Jazaj in Startelf

Aus Stinstedt berichtet Matthias Freese

Stinstedt - Es waren noch einige Minuten zu spielen, da hatte Reinhard Grindel sein Fazit bereits gezogen: „Es wird fürs Eintrittsgeld was geboten“, stellte der DFB-Präsident, der live vor Ort war, sichtlich angetan fest. Zumal „sein“ Rotenburger SV maßgeblich dazu beigetragen und durch den 7:3 (3:1)-Auswärtssieg beim Schlusslicht SG Stinstedt die Chancen auf den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga deutlich erhöht hatte. Nur noch zwei Zähler liegt der RSV jetzt hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz, den der TuS Bodenteich belegt.

 

Grindel blieb bis zum Schluss, meist an der Seite des RSV-Vorsitzenden Peter Grewe – und der doppelte präsidiale Beistand schien zu wirken. „Wenn ich etwas kritisiere, dann wäre das auf verdammt hohem Niveau“, wollte auch Coach Andre Schmitz nach dem Abpfiff gar nicht erst ein Haar in der Suppe suchen. Drei Gegentore? „Scheißegal, Hauptsache gewonnen!“ Während des Spiels hatte er noch – gewohnt emotional – ob der recht offenen Abwehr gezürnt: „Ich kriege die Krise.“

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