Eigentlich war die Titelseite der Stadionseite schon dem Kapitän der Landesligamannschaft und 1:0-Siegtorschützen vom Lüneburg-Spiel, Kevin Klützke, gewidmet. Doch in in den letzten Tagen überschlagen sich die Ereignisse in einer Form, wie man sie sich für Rotenburg kaum vorstellen konnte. In den Medien und im Fußballverband wird RSV-Mitglied Reinhard Grindel als Kandidat für die Nachfolge des zurückgetretenen DFB-Präsidenten, Wolfgang Niersbach, gehandelt.

Was vor Wochen ganz langsam und versteckt anfing, wurde zuletzt schon etwas deutlicher und am vergangenen Dienstag stand dann plötzlich Radio Bremen in der Tür und berichtete von der Sportanlage in der Ahe über den möglichen neuen DFB-Präsidenten. Für Reinhard Grindel, der bis vor einigen Jahren noch das Amt des Referenten für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Vorstand des RSV inne hatte, ist das sicherlich

selbst eine wahnsinnige Entwicklung. Schließlich ist der CDU-Bundestagsabgeordnete erst vor wenigen Jahren Vize-Präsident des Niedersächsischen Fußballverbands geworden. Seit dem 25.10.2013 ist Grindel als Schatzmeister beim Deutschen Fußballbund tätig. Die Mitglieder des Rotenburger SV wie auch viele andere Fußballer in Deutschland verbinden sicherlich mit Grindel auch den Kontakt der Verbandsspitze zur Fußballbasis und erhoffen sich von dem DFB-Schatzmeister, dass die Interessen der Amateure in Zukunft mehr Gehör finden werden. Wie auch immer die nächsten Tage ablaufen werden, Reinhard Grindel wäre als DFB-Präsident für den deutschen Fußball eine richtig gute Entscheidung. Das macht auch RSV-Vorstandsmitglied Paul Metternich in seinem Interview mit Radio Bremen deutlich.

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