RSV-Sicherheitschef tritt kürzer

Rotenburg - Paul Metternich tritt kürzer. Ab sofort. Aber er steigt nicht komplett aus: Das Vorstandsmitglied des Rotenburger SV beendet seine Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragter. „Vier Jahre sind genug. Es war kräftezehrend. Ich habe jedoch alles umgesetzt, was ich mir vorgenommen hatte“, sagt der 70-Jährige. Als Marketingschef sammelt er aber auch künftig Sponsorengelder für den Fußball-Landesligisten ein.

„Es ist in den letzten Jahren einiges bewegt worden, wir haben jetzt ein sicheres Stadion auch für große Spiele“, verweist er auf die Umbaumaßnahmen. „Und jedem, der mir geholfen hat, danke ich. Auch wenn ich ab und an angeeckt bin.“ So auch, wenn er mit seiner rauen Art die Sperrung der neuen Tribüne verteidigte. Im Winter begründete Metternich es mit der Rutschgefahr, doch seitdem blieb sie gesperrt. Und es wird bei den normalen Punktspielen vermutlich so bleiben, „denn wir bräuchten sonst Dixiklos für die Seite, außerdem zusätzliche Ordner, die wir nicht haben – und saubermachen müssten wir da ja auch nach jedem Spiel“. Der gebürtige Westerwalder verweist vielmehr auf die 300 geschaffenen Sitzplätze auf der überdachten Seite. „Und 120 kommen wohl noch dazu.“ 

 
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