Trainingslager von Donnerstag bis Sonnabend in Rotenburg / Der Rasen wird kürzer „rasiert“ als üblich

Rotenburg - Von Matthias Freese. Rotenburg und der Hamburger SV – das scheint allmählich eine feste Beziehung zu werden. Schon im April 2015 – damals noch unter Trainer Bruno Labbadia – war der Fußball-Bundesligist zum Trainingslager ins Ahe-Stadion gekommen und hatte die Zimmer im Hotel Landhaus Wachtelhof bezogen. Vor fast genau einem Jahr folgte dann das Benefizspiel beim Landesligisten Rotenburger SV (6:0) – und nun kehrt der HSV erneut an die Wümme zurück.

Von Donnerstag bis Sonnabend absolviert das auf den Relegationsplatz abgestürzte Team von Trainer Markus Gisdol erneut ein Trainingslager, um sich auf das Kellerduell am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 vorzubereiten. Am späten Dienstagabend hatte der HSV bekanntgegeben, dass die Wahl auf Rotenburg gefallen war.

„Wir wollen uns gemeinsam auf die schwierige Aufgabe am Sonntag fokussieren und alles andere ausblenden“, wird Sportdirektor Jens Todt in der Pressemeldung des HSV zitiert. Drei Profis werden derweil nicht im Wachtelhof einchecken. Gisdol hatte am Dienstag Johan Djourou, Aston Götz und Nabil Bahoui suspendiert. Der Bundesliga-Dinosaurier wird am Donnerstag im Laufe des Tages in Rotenburg erwartet und nachmittags seine erste Trainingseinheit im Ahe-Stadion absolvieren. „Der andere Trainingsbetrieb läuft normal weiter. Wir können da ja switchen“, stellt die neue Situation für Platzwart Thomas Wölfer kein Problem dar. Er selbst stimmt sich mit dem Greenkeeper des HSV ab, was den Rasen angeht. Wölfer weiß aber bereits: „Der Platz ist bis dahin auf jeden Fall frisch gemäht, und zwar einen bis eineinhalb Zentimeter tiefer als normal. Das ist das Credo in der Bundesliga. Und dann entscheiden wir vor Ort, ob wir noch mal walzen oder nicht.“ 

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