Der Vorstand des Rotenburger SV begrüßt die Entscheidung des Rats und der Verwaltung der Stadt Rotenburg, den Tribünenbau im Ahe-Stadion jetzt umgehend anzugehen. Der Verein unterstützt das Vorhaben nach Kräften.

Der Vorstand hat daher eine Arbeitsgruppe gegründet, die den Verantwortlichen der Stadt mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Ein erster Informationsaustausch und eine Begehung der Südtribüne unter der Leitung von Architekt Fritz Möhrmann hat am vergangenen Mittwoch stattgefunden. Mitglieder in der Arbeitsgruppe sind RSV Beiratsmitglied Michael Schwekendiek, der stellvertredende Spielausschussobmann Henning Schwardt sowie der Sicherheitsbeauftragte des RSV, Paul Metternich. Begleitet wird die Arbeitsgruppe durch den Platzwart im Ahestadion, Dennis Rohloff. 

Die Arbeitsgruppe wird sich in regelmäßigen Abständen treffen und den Baufortschritt begleiten.

Der Vorstand wird zusammen mit Vertretern der Mannschaften eine gemeinsame Weihnachtsfeier für den Freitag, den 05.12.2014 organisieren. Mehr in Kürze hier!

Entwurf im Rotenburger Sportausschuss vorgestellt

Foto zum Artikel: 170.000 Euro für Tribüne und Zaun im Ahe-Stadion
Die Mitglieder des Sportausschusses empfahlen, die Sanierung der Südseite des Ahestadions zügig in Angriff zu nehmen     Foto: Olthoff

07.10.2014 10:00:00 Rotenburg.  (fo). In ihrer jüngsten Sitzung empfahlen die Mitglieder des Rotenburger Sportausschusses einstimmig, für die Sanierung der Südtribüne von Platz zwei im Ahe-Stadion die bereits im Haushalt dafür eingestellten 100.000 Euro auf die geschätzten Baukosten der Maßnahme von 170.000 Euro zu erhöhen.Dass die Südseite von Platz zwei im Rotenburger Ahe-Stadion baufällig und die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben sei, verdeutlichte Eckehard Schütt, Vorsitzender der niedersächsichen Kommission für Prävention und Sicherheit. Die Sanierung  schnellstmöglichst vonstatten gehen.
Architekt Fritz Möhrmann aus Bothel führte anhand einer Bilderpräsentation noch einmal die Schwachstellen mit marodem Kopfsteinpflaster, zugewachsenen Stehreihen und dem rostigen Maschendrahtzaun vor. Sein Entwurf sieht eine Stehtribüne mit vier Podesten vor. Direkt dahinter wird auf der Oberkante der Böschung ein neuer, zwei Meter hoher Metall-Zaun gebaut. Der drei Meter dahinter am Fuß der Böschung stehende Zaun könne dann stehen bleiben. Zwischen neuem Zaun und Tribüne verbleibt ein 50 Zentimeter breiter Streifen, der genug Platz für vorbeilaufende Zuschauer biete. Zur Entwässerung wird vor der Tribüne am Spielfeldrand ein Drainagestrang gelegt, in dem ein Kabelschacht für die Stadtiontechnik integriert werden kann.
42.000 Euro der geschätzen Baukosten sind für die neue Zaunanlage vorgesehen, rund 114.000 Euro entfallen auf die Neugestaltung der Tribüne und die Entwässerung, 13.000 Euro kostet die Planung. Als Eigentümer der Sportanlage müsse die Stadt die Baukosten tragen. Der Entwurf Möhrmanns enthält optional noch weitere Gestaltungselemente, deren Umsetzung aber Sache des Rotenburger Sportvereins sei.
Der Landkreis habe laut Ausschussvorsitzendem Heinz-Günter Bargfrede bereits signalisiert, dass er den beantragten Zuschuss von 20 Prozent (34.000 Euro) in die Liste der zu fördernden Maßnahmen für das Haushaltsjahr 2015 aufgenommen habe.
Da die Planung als erstes den Neubau der Tribüne vorsehe und erst daran anschließend der neue Zaun gebaut werden solle, schlug Dr. Matthias Hülsemann (Grüne) vor, die zusätzlichen 70.000 Euro erst im kommenden Haushalt einzustellen. Dagegen waren die anderen Ausschussmitglieder der Meinung, aufgrund der Dringlichkeit die Baumaßnahme insgesamt zu beschließen, um etwaige Verzögerungen von vornherein zu vermeiden. © Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG

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