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zum Fußball-Benefizspiel zwischen dem Rotenburger SV und dem Hamburger SV am Mittwoch, 18. Mai 2016 um 18 Uhr im Ahe-Stadion in Rotenburg

Eines von vier Freundschaftsspielen wird der Fußball-Bundesligist Hamburger SV nach Abschluss der laufenden Saison in Rotenburg (Wümme) austragen. Das teilte HSV-Clubmanager Bernd Wehmeyer offiziell während einer Pressekonferenz in Rotenburg mit. Hintergrund der Begegnung ist ein wohltätiger Zweck: Die „Förderstiftung zwischen Elbe und Weser“, die das Hospiz in Bremervörde finanziell unterstützt, wird von den Einnahmen profitieren.

Hermann Rieger, verstorbener Masseur des Hamburger SV und Kult-Figur der Bundesliga-Mannschaft, hatte sich für dieses Engagement stark gemacht. Er wohnte zuletzt in Alfstedt bei Bremervörde und die Initiative zur Gründung des Hospizes, dessen Eröffnung er leider nicht mehr miterlebte, gestärkt. „Der HSV löst mit dem Spiel ein Versprechen von Hermann Rieger ein, das er zu Lebzeiten gemacht hat“, berichtete Superintendent Wilhelm Helmers gegenüber der Presse.

Die Mischung aus sportlichem Reiz und sozialem Engagement gefiel Paul Metternich, Marketingbeauftragter des Rotenburger SV, auf Anhieb, so dass er den Kontakt zu den Kickern von der Elbe, der während eines Trainingslagers im vergangenen Jahr in Rotenburg entstanden war, nicht abreißen ließ. „Und wir freuen uns, dass wir mit dem Rotenburger SV einen Club gefunden haben, der so spontan und begeistert dabei helfen will, unseren Wunsch in die Tat umzusetzen“, erklärte Bernd Wehmeyer.

Am Mittwoch, 18. Mai 2016 um 18 Uhr wird die Partie im Rotenburger Ahe-Stadion angepfiffen. „Wir sind zwar noch nicht ganz in Sicherheit“, schränkte Bernd Wehmeyer ein, „aber wir gehen mal davon aus, dass dieser Termin auch gehalten werden kann und wir nicht in die Relegationsspiele für den Klassenerhalt müssen.“

Die Fans des Bundesliga-Dinos dürfen sich auf ein prominentes Team freuen. „Ich gehe davon aus, dass der Kern der Mannschaft dabei sein wird“, meinte Bernd Wehmeyer. Fehlen könnten lediglich Aktive, die für eine Nationalelf bei der Europameisterschaft in Frankreich nominiert sind oder nach der Saison den Verein verlassen.

Foto: HSV-Clubmanager Bernd Wehmeyer (6.v.l.) klärte mit Vertretern des Rotenburger SV und Sponsoren den Ablauf des Benefizspiels.

Nun ist auch die zweite Periode, in der der Rotenburger SV ohne Vorsitzenden auskommen musste, vorüber: Peter Grewe ist am heutigen Freitagabend erneut zum Vorsitzenden des Rotenburger Sportvereins gewählt worden. Wie schon in der Zeit zwischen den Amtszeiten von Grewe und Henri Ohlmann (2009-2012) hat der Verein damit auch das zurückliegende Jahr mehr schadlos überstanden. Dies machten die Berichte der Verantwortlichen während der Mitgliederversammlung am 01.04.2016 deutlich.

Zu Beginn der Sitzung dankte der 2. Vorsitzende Thorsten Nitz langjährigen Mitgliedern. So wurden Jürgen Lehmann und Werner Homann für 25 Jahre Vereinzugehörigkeit eine silberne Ehrennadel überreicht. Ex-Geschäftsführer Siegfried Janke und der langjährige Schiedsrichter Karl-Heinz "Kalle" Wassermann können sogar schon auf 60 Jahre RSV-Mitgliedschaft zurückblicken und wurden von Nitz mit einem Präsentkorb geehrt. Gedacht wurde auch RSV-Mitglied Helmut Schaarschmidt, der im vergangenen Jahr verstorben ist.

Nachdem Versammlungsleiter Ralph Reinhardt

RSV verpasst Sprung, weil die Abwehr beim 1:3 in Bornreihe patzt
Bergauf zur Ecke, nicht in der Tabelle

Foto: Es war kein schönes, aber ein umkämpftes Spiel in Bornreihe. Hier attackieren die Rotenburger Timo Kanigowski (l.) und Jannis Niestädt (r.) den Blau-Weißen Hendrik Lütjen. - Foto: Freese

Bornreihe - Von Matthias Freese. Sie hatten auf dem ziemlich unebenen Untergrund einige Höhenmeter überwunden, doch die Punkte blieben dort aufgrund von drei Aussetzern der Abwehr liegen: Durch die 1:3 (1:2)-Niederlage am Ostersamstag im Spitzenspiel beim SV Blau-Weiß Bornreihe vergaben die Fußballer des Rotenburger SV die große Möglichkeit, zwei Tage später mit einem Heimsieg gegen Eintracht Lüneburg (heute, 15 Uhr) die Tabellenspitze der Landesliga zu übernehmen.

„Das hatte mit Fußball nichts zu tun, das war eher Kick and Rush. Auf dem Acker etwas aufzuziehen, ist aber auch schwer“, schüttelte RSV-Coach Jan Fitschen den Kopf über die Sportanlage am Schuldamm. So tiefe Kuhlen wie in Bornreihe sind sie eben nicht gewohnt. Und bei den Ecken ging es für den jeweiligen Schützen sogar ziemlich bergauf. Kein Wunder also, dass der Ball da bisweilen hoppelte wie der Osterhase, wenn er es eilig hat.
Kreiszeitung

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