Was lange währt, ist gut geworden und hübsch: Die neuen Trikots von der Grewe-Gruppe in Rotenburg für die Kreisstadtfußballer. Übergeben wurden die neuen Trikots von Hennings Schwardt, Geschäftsführer und Noch-Spieler der zweiten Herrenmannschaft des Rotenburger SV. Trainer Christoph Drewes und Co-Trainer Alex Bese freuen und bedanken sich mit der kompletten Mannschaft bei Schardt und Fa. Grewe.

RSV dreht Partie in Uelzen: 3:2
Rotenburg - Tim Ebersbach ist volles Risiko gegangen – und dafür belohnt worden: Als seine Landesliga-Fußballer des Rotenburger SV mit 0:2 beim SV Teutonia Uelzen zurücklagen, krempelte der Trainer-Novize sein Team um. Innerhalb von sieben Minuten schaffte die Wümme-Elf tatsächlich die Wende und siegte mit 3:2 (0:1). Zwei Tore des eingewechselten Marvin Bio und ein Treffer von David Airich brachten den siebten Saisonsieg im neunten Spiel. „Wenn man so viel über den Haufen schmeißt, freut man sich umso mehr, wenn es funktioniert“, bemerkte Tim Ebersbach. (Bild: Freese)
 
Auch der sportliche Leiter Andre Schmitz war begeistert: „Was die Jungs an Metern abgerissen haben, ist top. Nach hinten raus hatten wir einfach mehr zuzusetzen. Und mit Marvin Bio hat Tim den Sieg eingewechselt.“ Dabei hatte Ebersbach aufgrund der zahlreichen Ausfälle schon vor dem Anpfiff reichlich umbauen müssen. So bot er in der Innenverteidigung auch erneut Christoph Drewes, den Coach der Zweiten und langjährigen Leistungsträger, auf und setzte mit ihm sowie Kapitän Kevin Klützke hinten auf Erfahrung. Karol Karpus rotierte dafür auf die für ihn ungewohnte Sechserposition neben Tim Potratz.
 
Gute Chancen besaß der RSV bereits im ersten Durchgang, vor allem durch Airich. In Führung ging jedoch Uelzen, als Goalgetter Philipp Hatt sich im Kopfballduell gegen Drewes durchsetzte und platziert einnickte (41.). Als sechs Minuten nach der Pause Evgenij Krasnikov im Anschluss an eine Ecke auf 2:0 erhöhte, stellte Ebersbach um. Klützke und Karpus tauschten die Positionen, kurz danach kam Marvin Bio ins Spiel. 

Scheeßel erkämpft sich 1:1 gegen RSV II / Drewes: „Aufgehört, Fußball zu spielen“

Scheessel - Von Mareike Ludwig. Für den einen hat es sich wie eine Niederlage, für den anderen wie ein Sieg angefühlt. Dementsprechend unterschiedlich waren auch die Gemütszustände der beiden Trainer. Während Christoph Drewes mit gesenktem Kopf am Spielfeldrand stand, ballte Sven Schumacher beide Hände zu einer Siegerfaust. Kein Wunder, hatten seine Kreisliga-Fußballer des SV RW Scheeßel zu Hause gegen den Favoriten Rotenburger SV II ein 1:1 (0:1) erkämpft. (Bild: Woelki) 

„So dürfen wir uns in der zweiten Halbzeit nicht präsentieren. Wir haben einfach aufgehört, Fußball zu spielen. Für mich absolut unbegreiflich“, sagte Drewes hinterher sichtlich frustriert. Sein Gegenüber hatte dagegen beste Laune: „Das ist ein Punkt, den wir nicht eingeplant haben. Ich bin total zufrieden“, meinte Schumacher nicht ohne Stolz.

Der Scheeßeler Coach bewies im Vorfeld ein gutes Händchen, indem er seinen Sechser Mike Sprenger nach hinten in die Innenverteidigung zog. Der 29-Jährige stand sehr sicher und ließ die Rotenburger nicht wirklich zur Entfaltung kommen. Dafür fehlte den Gastgebern aber der Zug nach vorne. Bereits vor dem Sechzehner war Endstation. „Ich musste mich entscheiden, ob wir hinten sicher stehen wollen oder aber Mike mit nach vorne Dampf machen soll. Mir war die erste Variante wichtiger“, erklärte Schumacher. Die Gäste bestimmten zwar den ersten Durchgang, doch zwingende Chancen kamen nicht dabei heraus. Es dauerte bis zur 26. Minute, ehe Patrick Werna erstmals einen ernsthaften Torschuss abgab.

Kurz vor der Halbzeit hatte der RSV II dann Glück, dass Scheeßels ansonsten sicherer Keeper Sebastian Bretzke nach einer Ecke von Kay Slominski ausrutschte. Somit stand Patrick Brillowski am zweiten Pfosten blank und schob aus zwei Metern locker zum 1:0 ein (41.). „Der Treffer war natürlich richtig ärgerlich. Es darf aber auch nicht sein, dass sich unsere Leute auf den Keeper verlassen und keiner hinterhergeht“, so Schumacher. 

 

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