Für DFB-Auswahl nominiert

Rotenburg - Von Matthias Freese (Bild von Sven Peter). Längst hat sich Futsal etabliert und dem herkömmlichen Hallenfußball den Rang abgelaufen. Die Jugendlichen tragen ihre Meisterschaften im Futsal aus, die Herren im Kreis (trotz mancher Widerstände) inzwischen auch.

Selbst eine Nationalmannschaft hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ins Leben gerufen – und ein ehemaliger Kicker des Rotenburger SV schickt sich an, demnächst seine ersten Länderspiele zu bestreiten: Dragan Muharemi, in der Halle für Werder Bremen aktiv, unter freiem Himmel für den Heeslinger SC in der Oberliga am Ball. Er wurde von Nationaltrainer Marcel Loosveld für den DFB-Auswahlkader nominiert und nimmt von Samstag bis Dienstag am Lehrgang in Duisburg-Wedau teil. „Wenn ich ehrlich bin, hat mich das schon überrascht. Das ist eine große Ehre für mich“, gesteht Muharemi, der sich beim Länderpokal empfohlen hatte und mit Werder Bremen die Bremer Futsal-Verbandsliga als Meister beendet hat. 

Wulff und Kirschke bleiben

Rotenburg - Jetzt nimmt die Personalplanung beim Rotenburger SV so richtig Fahrt auf. Knapp zwei Wochen nach dem Klassenerhalt und dem gleichzeitigen Saisonende in der Fußball-Landesliga präsentiert der bisherige Trainer und neue sportliche Leiter Andre Schmitz gleich sechs Neuzugänge sowie zwei weitere Vertragsverlängerungen. Mittelfeld-Stammkraft Tobias Kirschke und Außenverteidiger Mathis Wulff gaben ihre Zusage auch für die neue Serie. Und mit Tino Heimbruch vom Bezirksligisten FSV Langwedel-Völkersen kehrt ein Stürmer zum RSV zurück.

„Tino ist nach seinem Kreuzbandriss im Aufbautraining und möchte wieder bei uns einsteigen. Er bringt einiges mit, allein durch seinen Körper. Jetzt wollen wir ihn langsam wieder heranführen“, erzählt Schmitz. Heimbruch war vor zwei Jahren als Torschützenkönig der Bezirksliga an die Wümme gekommen, dann aber kurz nach Saisonbeginn auch aus beruflichen Gründen wieder ausgestiegen und nach Langwedel zurückgekehrt. Dort hatte er sich die schwere Knieverletzung zugezogen. 

Mit dem großgewachsenen Kongolesen Didier Nsokele Kapinga bekommt der neue Trainer Tim Ebersbach zudem einen Stürmer, der bis zum Winter für Werder Bremen III in der Bremenliga Tore schoss. Im Probetraining überzeugte der 23-Jährige. „Er war echt stark in der Ballbehauptung und im Torabschluss“, hofft Schmitz, damit einen neuen Goalgetter gefunden zu haben. 

 

 

Wechsel vom RSV zum VfL Visselhövede

Rotenburg (von Matthias Freese) - Patrick Peter folgt seinem Zwillingsbruder Mirko Peter vom Rotenburger SV aus der Fußball-Landesliga in die 1. Kreisklasse Süd – allerdings nicht zum TV Hassendorf. Der Offensivspieler wechselt vielmehr zum Kreisliga-Absteiger VfL Visselhövede, von dem er vor zwei Jahren an die Wümme gekommen war – damals spielten die Heidestädter aber noch in der Bezirksliga.  

„Jetzt, wo der Punkt null erreicht ist, möchte ich mithelfen, dass Visselhövede wieder für positive Schlagzeilen sorgt“, sagt Patrick Peter. Dem 27-Jährigen fällt der Abschied vom RSV zwar „schon schwer, auch weil ich weiß, dass ich vom Niveau her noch in der Klasse hätte spielen können“. Doch die Familie rückt für ihn verstärkt in den Fokus, oder wie er es sagt: „Die Prioritäten verschieben sich, ich möchte mehr Zeit haben und habe darauf gehört, was mir Kopf und Gefühl sagen.“ Zudem hatte er bereits im Winter gemerkt, „dass ich Motivationsprobleme habe“.  

 

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