Wechsel vom RSV zum VfL Visselhövede

Rotenburg (von Matthias Freese) - Patrick Peter folgt seinem Zwillingsbruder Mirko Peter vom Rotenburger SV aus der Fußball-Landesliga in die 1. Kreisklasse Süd – allerdings nicht zum TV Hassendorf. Der Offensivspieler wechselt vielmehr zum Kreisliga-Absteiger VfL Visselhövede, von dem er vor zwei Jahren an die Wümme gekommen war – damals spielten die Heidestädter aber noch in der Bezirksliga.  

„Jetzt, wo der Punkt null erreicht ist, möchte ich mithelfen, dass Visselhövede wieder für positive Schlagzeilen sorgt“, sagt Patrick Peter. Dem 27-Jährigen fällt der Abschied vom RSV zwar „schon schwer, auch weil ich weiß, dass ich vom Niveau her noch in der Klasse hätte spielen können“. Doch die Familie rückt für ihn verstärkt in den Fokus, oder wie er es sagt: „Die Prioritäten verschieben sich, ich möchte mehr Zeit haben und habe darauf gehört, was mir Kopf und Gefühl sagen.“ Zudem hatte er bereits im Winter gemerkt, „dass ich Motivationsprobleme habe“.  

 

Corinna Wuelfken, Marketingleiterin von Clever fit, hat den Trainern, Betreuern und Spielern der Landesligamannschaft des Rotenburger SV 30 neue Ausgeh- und Trainings-T-Shirts übergeben. Wuelfken beglückwünschte die Mannschaft damit für sensationelle Aufholjagd in der Landesliga. RSV-Geschäftsführer Joschka Kleber und Co-Trainer Olaf Mattner bedankten sich bei Wuelfken und der Firma Clever Fit (Verdenerstraße 75 in Rotenburg).  Mit neuen Shirts und neuem Ehrgeiz geht das Team unter Neu-Trainer Tim Ebersbach auch in der kommenden Saison in der Landesliga auf Torejagd.

RSV-Retter soll bleiben

Rotenburg - Von Matthias Freese. Andre Schmitz weiß genau, was zu tun ist. Also sprach er nicht zuerst mit David Airich, sondern mit dessen Frau. „Sie habe ich schon überredet. Sie hat das Okay gegeben“, berichtete der künftige sportliche Leiter des Rotenburger SV von erfolgreichen „Verhandlungen“. Dass der Goalgetter, der den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga mit seinen Toren quasi garantierte, aber tatsächlich beim RSV weitermacht, ist dennoch eher unwahrscheinlich.

„Ich fahre jetzt erst mal zwei Wochen in den Urlaub, wenn dann die Beine noch mitmachen, sehen wir mal“, erklärte der 30-Jährige kurz nach dem Abpfiff der Partie bei Teutonia Uelzen (7:2), in der er vier Mal getroffen hatte. Er merkte allerdings auch ehrlich an: „Eigentlich habe ich es abgelehnt.“  (Foto: Freese)

Der Bedarf an einem Stürmer wie Airich ist durchaus vorhanden. Bei zwölf Einsätzen kam der frühere Oberligaspieler des TB Uphusen, den Schmitz im Winter aus den Tiefen der Verdener Kreisliga geholt hatte, auf elf Tore – so einen Knipser hatten sie an der Wümme lange vermisst. „Ich bin froh, dass ich der Mannschaft etwas geben konnte – und ich hätte Toni Fahrner meine Tore gegönnt“, meinte er nach dem Uelzen-Spiel, in dem der Sturmpartner rackerte, vorbereitete, abschloss – aber eben nicht das Tor traf.

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