Der Rotenburger SV hat heute per Mail die Information über die Zulassung für die Oberliga 2014/2015 vom Niedersächsischen Fußballverband erhalten. Dies ist das Ergebnis der Sichtung und Prüfung der eingereichten Unterlagen durch den NFV. Für das Team von Trainer Benjamin Duray heißt es jetzt, auch den sportlichen Verbleib sicherzustellen.

In der jüngsten Partie verbuchten die Damen des Rotenburger Sportvereins bereits in der ersten Halbzeit eine handvoll vergebener Torchancen. Der RSV empfing das Tabellenschlusslicht aus Findorf und tat sich sichtlich schwer, Akzente zu setzen. Viel versprechende Möglichkeiten verstolperte der Gastgeber oder zeigte Nerven beim Abschluss. Findorf machte es besser: Mit einer hundertprozentigen Chancenverwertung führten sie zur Halbzeit mit 1:0.

Ähnlich wie in den ersten 45 Minuten beherrschte Rotenburg auch den zweiten Spielabschnitt. Durch Unachtsamkeit wurden sie zunehmend im Abseits stehen gelassen, ließen aber trotzdem nicht nach und erarbeiteten sich eine Drangphase. Völlig verdient ergab sich daraus der 1:1-Ausgleich. Mit dem Gegentor brach Findorf ein und verhalf den Rotenburgerinnen zu neuer Stärke. Kurz vor Ablauf der Spielzeit machten die Gastegeberinnen den Sack zu und brachten das 2:1 sicher über die Zeit. Doppeltorschützin war Maren Stechern. Die nächste Partie findet auswärts, am 17. Mai beim MTV Jeddingen statt.

2:2 gegen den Tabellenletzten aus Visselhövede. Dieser Punktverlust war unnötig und ist ärgerlich aus Sicht der U16. Konnte das Team von Trainer Henri Ohlmann das Hinspiel in Rotenburg vor drei Wochen doch noch mit 9:0 Toren für sich entscheiden.

Die Jung-Löwen fingen stark an, setzten den Gegner früh unter Druck und trafen bereits nach vier Minuten zum 1:0 durch Domenic Wahlers. Weitere Chancen folgten. Eine Stockfehler im Angriff nutzten Visselhövede für einen weiten Befreiungsschlag und zwei Stürmer hetzten dem Ball hinterher. Die Innenverteidigung spielte mit, ging einen Schritt vor und stellte beide Angreifer deutlich ins Abseits. Doch der Schiedsrichter sah es anders und ließ die Szene weiterlaufen. Vissel konnte zum 1:1-Ausgleich einschieben. "Was soll ich meinen Verteidigern sagen", fragt Coach Henri Ohlmann, "sie haben alles richtig gemacht. Die Gegner standen fast 2 Meter im Abseits, aber der SR lässt weiterlaufen." Diese Szene führte zu einem Bruch im RSV-Spiel. Plötzlich erschient Vissel wiederholt vorm RSV-Tor und wenig später, wieder nach einem langen Befreiungsschlag, traf Vissel gar zur 2:1-Führung.

Zwar bekam der RSV das Spiel im Anschluss wieder in den Griff, doch der Ball wollte nicht über die Linie. Mehr als ein Dutzend guter Torgelegenheiten konnten nicht genutzt werden. Lediglich der in der zweiten Halbzeit immer stärker werdende Jan Büchner traf noch zum 2:2-Ausgleich (65.). Den Punktgewinn hatte sich Vissel auf Grund der kämpferischen Leistung sogar ein wenig verdient und in der vorletzten Minute traf Vissel sogar noch die Latte. "Wir hatten zwar fast zwanzig 80%-tige Torchancen, aber es waren zu wenig 100%-tige dabei, um hier noch den dritten Treffer zu erzielen. Wir hätten noch zweit Tage spielen können. Es war heute keiner da, der den Erfolg hätte erzwingen können", und so erkannte Trainer Ohlmann das 2:2 als korrektes Ergebnis an.

 

 

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