Die Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung in Rotenburg erhielten kürzlich Freikarten für das RSV-Spiel gegen den FC St. Pauli. Gesponsert wurden die 70 Eintrittskarten von Paul Dittmer, Inhaber der Stadtbäckerei Freitag. Als er vom Marketingbeauftragten des Vereins, Paul Metternich, auf die Idee gebracht wurde, sagte er sofort zu. "Ich finde das eine tolle Sache", erklärt Dittmer. Bei der Übergabe der Tickets im Kanal 11, dem internen TV-Sender der Rotenburger Werke, freute sich Dittmer, "noch mehr Bewohnerinnen und Bewohnern der Werke einen Besuch der Partie" ermöglichen zu können. Hilmer Drögemüller, Moderator des Senders, nahm die Tickets in der Live-Übertragung entgegen und präsentierte sie den Zuschauern. Die Werke erhalten 50 Karten, die Lebenshilfe 20.

Im Spiel mit dem direkten Konkurrenten um den 2. Platz, den TV Meckelfeld II musste die U16 vom RSV eine unglückliche Niederlage einstecken. Nachdem in den  ersten 10 Min kein Team richtig ins Spiel fand, gelang den Gästen durch einen geschickten Pass in die Tiefe der glückliche Führungstreffer. Der gute U15-Keeper Julian Nuxoll, der den verletzten Lennard Schindowski vertrat, war aus kurzer Distanz machtlos. Der RSV konnte an diesem Tag nicht die gewohnte mannschaftliche Geschlossenheit zeigen. So kam das Team in Abwesenheit von Trainer Henri Ohlmann nur durch Einzelaktionen zu gelegentlichen Chancen. Ein Distanzschuss von Justin Perschon an die Latte hätte kurz vor der Halbzeit jedoch fast den Ausgleich bedeutet. In der 2. Halbzeit verteidigten die Gäste aus Meckelfeld gegen eine läuferisch und spielerisch enttäuschende Mannschaft des RSV's erfolgreich den wichtigen Auswärtssieg. Der RSV verpasste durch die Niederlage die vorzeitige Qualifikation für die Bezirksliga und muss nun aus den zwei ausgehenden Spielen noch mindestens 4 Punkte holen.

Am Nachmittag ging zunächst die Nachricht über die Ticker, dass Wilhelmshaven die Lizenz für die Oberliga nicht erhalten werde. Dies würde - vorbehaltlich etwaiger Rechtsstreitigkeiten - bereits den späten Klassenerhalt für das Team von Noch-Trainer Benjamin Duray bedeuten.

Nachdem 4:0-Erfolg von FT Braunschweig über den Bremer SV am frühen Abend in Braunschweig sind die Chancen noch einmal deutlich gestiegen. Um die Braunschweiger noch abzufangen, müsste der BSV den Topfavoriten VfB Lübeck im letzten Relegationsspiel noch hoch mit vier Toren Vorsprung schlagen. Damit dürften allerdings selbst eingefleischte BSV-Fans nicht mehr rechnen.

Angesichts der geltenden Ausschreibung würde dies nachträglich sogar noch den sportlichen Klassenerhalt bedeuten.

Der Vorstand wir nun mit Trainer Jan Fitschen die Kaderplanung weiter vorantreiben.

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