Doch gegen Osnabrücks Reserve gibt es eine 1:2-Niederlage / Röben bekommt Strafstoß nicht
Ebersbachs Finte weckt müden RSV

24.08.2014 Rotenburg - Von Matthias Freese.
Bestens gelaunte Sieger sehen anders aus: Statt sich über den 2:1 (1:0)-Sieg beim Rotenburger SV zu freuen, lagen sich Ricardo Balzis und Lincoln Assinouko, die Offensivkräfte des VfL Osnabrück II, unmittelbar nach dem Abpfiff der Fußball-Oberligapartie so richtig in den Haaren. Nur mehrere dazwischengehende Mitspieler verhinderten mehr als das verbale Scharmützel. Ärgern musste sich dabei eigentlich viel eher der Gastgeber, der die Punkte gegen keineswegs überzeugende Gäste herschenkte. „Da war mehr drin“, stellte auch RSV-Coach Jan Fitschen fest.

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Voller Energie? Sieht hier zwar so aus, wie Atilla Iscan (r.) und Jelle Röben (l.) zum Ball sprinten, doch letztlich wirkte der Rotenburger SV ein wenig platt und hielt sich nicht an den Slogan seines Sponsors.

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Zäh war es. Hart war es. Und umkämpft war die Partie. Auf beiden Seiten wurde auch viel mit dem Mundwerk gekämpft. Aber am Ende hatte das Team von Trainer Darius Storcz das bessere Ende für sich. Mit 2:1 besiegte seine Mannschaft den SV Ippensen und nimmt nunmehr den zweiten Tabellenplatz ein.

Der RSV ließ den Ball in der Abwehr ruhig laufen, aber im Spiel nach vorne klappte nicht viel. Ippensen agierte robust und noch vorne relativ harmlos. Die größte Chance der ersten Halbzeit bot sich Waldemar Ott, der nach einer schönen Kombination über den rechten Flügel freistehend links am Tor vorbei zielte. Die Seiten wurden somit torlos gewechselt.

Die zweite Chance des Spiels bot sich in der 65. Minute dem SV Ippensen. Nach einer Flanken vom rechten Ippensener Flügel hechtete der Stürmer gekonnt in den Flugkopfball und versenkte den Ball unhaltbar für Basti Lauridsen im RSV-Tor. Nun wechselte Trainer Storcz noch zweimal und brachte Ferenc Toth und Tim Kalweit. Eine Maßnahme die Wirkung zeigte. Zunächste konnte Tim Potratz nach einem Freistoß von Christopher Kiel per Kopf ausgleichen (75.) und wenig später traf Tobias Delventhal zum vielumjubelten 2:1-Sieg für sein Team. Nach einer Hereingabe von Tim Kalweit stoppte "Delve" den Ball zunächst mit dem Rücken zum Tor stehen. Im Stil von Gerd Müller drehte er sich blitzschnell und schob den Ball ins lange Eck. Trainer Storcz und Betreuer Alexander Bese waren zufrieden. Konnte die Partie doch im letzten Spielabschnitt noch gedreht werden.

RSV hat morgen VfL Osnabrück II zu Gast / Celik und Muharemi fallen aus
Fitschen: „Wir sind noch lange nicht so weit“

22.08.2014

Rotenburg - Vierter gegen Fünfter: Wenn es nach der derzeitigen Tabelle geht, messen sich morgen im Ahe-Stadion zwei Teams auf Augenhöhe. Doch davon will Jan Fitschen nichts hören. „Wir sind noch lange nicht so weit, dass wir uns mit einer U23-Mannschaft eines Profivereins messen können“, sagt der Coach des Fußball-Oberligisten Rotenburger SV. Mit seiner Elf empfängt der 32-Jährige bereits um 14 Uhr den VfL Osnabrück II.

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Coach Jan Fitschen ist derzeit häufig an der Seitenlinie zu finden. Bereits morgen muss der Rotenburger SV im Ahe-Stadion gegen den VfL Osnabrück II antreten.

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