Designierter Coach sagt RSV aus familiären gesundheitlichen Gründen ab / Schmitz und Gütschow frei
Koopmann fällt Rückzug schwer


Rotenburg - Von Matthias Freese. Die Enttäuschung ist groß. Auf beiden Seiten. „Das hätte so gut gepasst“, ist sich Paul Metternich, Vorstandsmitglied des Rotenburger SV, ziemlich sicher. „Ja, das glaube ich auch“, stimmt André Koopmann ihm zu. Doch der designierte Coach hat eine andere Entscheidung getroffen. Wegen „familiärer gesundheitlicher Probleme“ musste er seine bereits getroffene Zusage beim Fußball-Landesligisten kurzfristig zurückziehen.

Foto: Das sollte eigentlich sein künftiger Arbeitsplatz sein – aber André Koopmann wird nun doch nicht als Coach auf der Bank des RSV Platz nehmen.

 

Über zu wenig Fußbälle brauchen sich die Fußballer des Rotenburger SV in der nächsten Zeit keine großen Gedanken  machen. Das Team vom Restaurant Aloha im Erlebnisbad Ronolulu spendierte den Herrenmannschaften des Rotenburger SV insgesamt 65 neue Spielbälle. Konstantinos Papadopoulos, der früher selbst erfolgreich im Kader des RSV aktiv war und Inhaber des Aloha ist, hat ein Herz für Rotenburgs Fußballer: "Ich würde ja gerne noch selber spielen, aber mir fehlt auch ganz einfach die Zeit. Das Aloha ist jetzt mein Spielfeld. Ich freue mich aber immer, wenn uns die Spieler besuchen. Ein besonders herzliches Verhältnis habe ich zur Mannschaft der Alten Herren, die natürlich mehr Zeit haben, über alte Zeiten zu plaudern“.

Auch das Damenteam von Trainer Matthias Wittschel wurde mit 15 Spielbällen ausgestattet. Sponsor der Fußball-Ladys ist das Unternehmen Fasek aus Rotenburg mit Geschäftsführer Jens Strömer, der auch weitere Unterstützung signalisiert hat.

Die gestifteten Fußbälle sollen allen Mannschaften Glück bringen und möglichst oft beim Gegner im Netz landen. Käme am Ende sogar noch eine Meisterschaft dabei raus, dann machen sich die Lederkugeln gleich mehrfach bezahlt.

Die Trainer Jan Fitschen und Tim Ebersbach baten die Landesligamannschaft des Rotenburger Sportvereins zur Reha und Erholung ins erstklassige Rotenburger Spaßbad Ronululu. Schlechte Trainingsbedingungen durch das naßkalte Wetter hatten nicht nur auf den Trainingsplätzen Spuren hinterlassen. Auch der eine oder andere Kicker brauchte dringend eine Erholung. Vor der Endphase im Kampf um den Landesligatitel wurden  zur Regeneration der Spieler eine paar Runden geschwommen und anschließend in der Sauna kräftig geschwitzt. "Eine gute Regeneration für die nächsten Punktspiele. Es ist wichtig dass die Spieler im Endspurt noch einmal alles geben können", so Coach Jan Fitschen. Die Spieler wollen es wissen und haben den Kampf um die Meisterschaft noch nicht aufgegeben.  

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